Agar schafft neue Laichgewässer für die Unke

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Agar arbeitet viel für die Gelbbauchunke.

Nach getaner Arbeit der Mitglieder von Agar gibt es bei Melsungen nun neue Laichgewässer für die Gelbbauchunke und damit auch Lebensraum für andere kleine Lebewesen.

Melsungen. Die Arbeitsgemeinschaft Amphibien und Reptilienschutz in Hessen (Agar) mit ihrer Geschäftsstelle in Rodenbach bei Hanau initiiert seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der Stadt Melsungen und den zuständigen Behörden ein Schutzkonzept für die in Hessen stark gefährdete Gelbbauchunke (Bombina variegata) im Kehrenbachtal bei Melsungen. Die Gelbbauchunke ist eine konkurrenzschwache Art und benötigt zum Überleben immer frische – frei von Prädatoren also Fressfeinden – neu angelegte Klein- und Flachgewässer.

Eine Anlage von Kleingewässern, die vor Kurzem mit dem durch die „GENAU“ Umweltlotterie finanzierten Minibagger für kleine Lebewesen und die Gelbbauchunke angepasst wurde.

Deshalb ist es für das Überleben der Art wichtig, dass immer wieder neue Klein- und Kleinstgewässer für das Laichgeschäft der Unke zur Verfügung stehen. Mit dem Gewinn aus der Umweltlotterie „GENAU“ können jetzt Maßnahmen finanziert werden, die das Überleben der seltenen Amphibien auf die nächsten Jahre sicherstellt. Die neu angelegten Gewässer fördern auch andere Amphibienarten und viel an Kleingewässer angepasste Organismen wie Libellen, Wasserinsekten und andere kleine Lebewesen.

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