Bei laufendem Betrieb: Zentrale Notaufnahme im Fritzlarer Hospital zum Heiligen Geist wird umgebaut

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Der alte Eingang der Notaufnahme wurde für die Bauphase temporär mit Rigipsplatten verschlossen, um vor Lärm und Dreck zu schützen. Patienten werden jetzt nach links umgeleitet in einen provisorischen Anmeldebereich.

In den nächsten vier Monaten wird in zwei Bauabschnitten die Notaufnahme des Hospitals zum Heiligen Geist in Fritzlar umgebaut. Ziel ist die Optimierung der Arbeitsabläufe sowie höhere Patientenaufnahme und geringere Wartezeiten zu gewährleisten.

Barbara Gawliczek.

Fritzlar. In dieser Woche startete im Fritzlarer Hospital zum Heligen Geist – bei laufendem Betrieb – der Umbau der zentralen Notaufnahme. Sie besteht aus einem administrativen Bereich (mit Wartezone) und einem Behandlungsbereich. Beide Bereiche liegen parallel zueinander und sind über zwei Gänge erreichbar.

„Ziel des Umbaus ist es, die Arbeitsabläufe für Pflegekräfte und Ärzte zu optimieren, einen höheren Patientendurchlauf zu erreichen und damit die Wartezeiten zu reduzieren“, so Stiftungsgeschäftsführerin Barbara Gawliczek.

Zwei Bauabschnitte

Der Umbau der beiden Bereiche der zentralen Notaufnahme erfolgt in zwei Bauabschnitten. Los geht’s mit dem administrativen Bereich (Anmeldung/Aufnahme und Wartebereich). Im Anschluss werden die Behandlungsräume umgebaut.

Die Materialien stehen bereit: Es geht los im ersten Bauabschnitt mit dem Umbau des administrativen Bereichs.

Laut Gawliczek sollen im administrativen Bereich die Aufnahmekapazitäten durch mehr Aufnahmeplätze erhöht werden. „Räume, die zuvor als Büroräume genutzt wurden, werden nun zu diesen Aufnahmeplätzen umgebaut. Der Wartebereich wird außerdem verlegt und modernisiert“, so Gawliczek. Die Bauphasen werden circa vier Monate dauern.

Änderungen für Patienten/Besucher

Da der Umbau während des laufenden Betriebes stattfindet, gibt es für Patienten und Besucher einige Änderungen zu beachten: Der Wartebereich wird für die Zeit der Baumaßnahmen in den Flur vor der zentralen Notaufnahme und den Bereich vor der Cafeteria verlegt. Die Anmeldung wird ebenfalls verlegt und ist in der Bauzeit vom selben Flur aus zu erreichen. Es wird eine Beschilderung geben, die den Patienten und Besuchern den richtigen Weg weist.

Hinter die Rigipsplatten-Wand zeigen sich schon erste Baumaßnahmen. In den kommenden Monaten soll dort alles umgebaut werden.

Nach dem ersten Bauabschnitt wird der neue administrative Bereich eröffnet und die Patienten können dann bereits die neuen Räumlichkeiten nutzen, sich dort anmelden und/oder warten. „Wir werden in der Zeit von Architekten, Fachplanern und Fachfirmen professionell begleitet. Zudem haben wir tolle, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihr Bestes geben, so dass die Versorgung der Patienten nicht beeinträchtigt wird“, versichert Gaw­liczek.

Finanziert wird der Umbau durch Eigenmittel der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist. Da noch einige Ausschreibungen ausstehen, sei die Schätzung der Kosten noch zu grob. Genaue Zahlen folgen in den nächsten Wochen.

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