Leserbrief zu Wölfen: „Die Bevölkerung will Sicherheit“

Unser Wolfsartikel vom  Samstag, 23. November: „Der Wolf ist zurück“.

Zu unserem Artikel „Der Wolf ist zurück“ vom Samstag, 23. November, erreichte uns folgender Leserbrief:

Um das Jahr 1800 war man der Meinung, dass es im Hessenland keine Wölfe mehr geben würde. Da erschien im Bereich Melsungen im November 1805 bei einer Treibjagd im Quiller plötzlich vor dem Rittmeister von Wolff ein vierbeiniger Namensvetter. Der Rittmeister erschrak, zielte aber geistesgegenwärtig und erschoss das Raubtier. Dieses Ereignis wurde von den Melsungern gebührend gefeiert und ein Gedenkstein mit entsprechender Inschrift aufgestellt, den man heute noch besichtigen kann. Die Wolfsplage hatte sich damit in unserem Hessenland wohl erledigt.

Nun wollen angebliche Tier- und Naturfreunde Wölfe bei uns wieder ansiedeln – sehr zum Leidwesen von Schafzüchtern, Milchbauern und Jägern, wird doch statistisch alle vier Tage ein Schaf, Kalb oder Wild von Wölfen gerissen. Das ist so ähnlich wie bei den unter Schutz gestellten Kormoranen, die den Anglern die Fische wegfangen, sowie bei den Elstern und Waschbären, welche in der Brutzeit Nester der Singvögel plündern.

Der weitaus größte Teil der Bevölkerung will mit Sicherheit nicht, dass Raubtiere bei uns unter Schutz gestellt werden.

Dr. Ehrhart Appell, Melsungen

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