Da lief was eigenARTig auf dem Lifestyle-Markt „Deine eigenART“ in Melsungen

1.300 Besucher kamen am Sonntag in die Kulturfabrik nach Melsungen, in der zum ersten Mal der Lifestyle-Markt „Deine eigenART“ stattfand.
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1.300 Besucher kamen am Sonntag in die Kulturfabrik nach Melsungen, in der zum ersten Mal der Lifestyle-Markt „Deine eigenART“ stattfand.
1.300 Besucher kamen am Sonntag in die Kulturfabrik nach Melsungen, in der zum ersten Mal der Lifestyle-Markt „Deine eigenART“ stattfand.
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1.300 Besucher kamen am Sonntag in die Kulturfabrik nach Melsungen, in der zum ersten Mal der Lifestyle-Markt „Deine eigenART“ stattfand.
Fräulein Nachbar sind das Ehepaar Katharina und Fabian Nachbar aus Kassel. Ihre nachhaltige Baby- und Kinderkleidung ließ viele Besucher stehen bleiben.
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Fräulein Nachbar sind das Ehepaar Katharina und Fabian Nachbar aus Kassel. Ihre nachhaltige Baby- und Kinderkleidung ließ viele Besucher stehen bleiben.
Auch die Melsunger Goldschmiede Ritter war mit Antonia Meinen vertreten und hatte eine Menge handgemachten Schmuck in ihrer Auslage.
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Auch die Melsunger Goldschmiede Ritter war mit Antonia Meinen vertreten und hatte eine Menge handgemachten Schmuck in ihrer Auslage.
FrauJott ist der Künstlername von der Hombergerin Julia Wenderoth. Sie zeigte Interessierten vor Ort, wie Handlettering funktioniert.
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FrauJott ist der Künstlername von der Hombergerin Julia Wenderoth. Sie zeigte Interessierten vor Ort, wie Handlettering funktioniert.
Polina Shifrin von PS-Design ist vor Kurzem von Kassel nach Beiseförth gezogen. Seit Januar ist sie wieder aktiv und gestaltet Kunstvolles und Schmücklendes aus Beton.
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Polina Shifrin von PS-Design ist vor Kurzem von Kassel nach Beiseförth gezogen. Seit Januar ist sie wieder aktiv und gestaltet Kunstvolles und Schmücklendes aus Beton.
Julia Schönewolf (li.) aus Fritzlar, alias Juliekäfer, war mit ihrem handgefertigten Schmuck vor Ort.
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Julia Schönewolf (li.) aus Fritzlar, alias Juliekäfer, war mit ihrem handgefertigten Schmuck vor Ort.
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Rund 20 Aussteller zeigten am Sonntag, 28. Oktober, ihre handgemachten Produkte in der Melsunger Kulturfabrik. Doch die Organisation lief nicht so ab, wie geplant.

Von VANESSA VON LENGERKEN

Melsungen. Am Sonntag wurde die Kulturfabrik zu einem wahren Stöber- und Shoppingort. Bei „Deine eigenART“ wurden diverse Produkte angeboten, die es so ohne Weiteres nicht im Handel zu kaufen gibt. An rund 25 Ständen gab es zahlreiche Ideen – zum Kaufen, Selbermachen, Verschenken oder um sich einfach selber eine Freude zu machen.

1.300 Besucher strömten ab 11 Uhr in die Melsunger Industrielocation. Dort fanden zahlreiche regionale Kreativschaffende und Jungdesigner einen Platz, um ihre handgefertigten Produkte zu präsentieren.

So auch die Designerin Polina Shifrin. Mittlerweile ist sie aus Kassel mit ihrem Mann nach Beiseförth gezogen und bot Betonleuchten sowie Schmuck aus dem harten Werkstoff am Wochenende in Melsungen an. „Endlich mal ein Markt hier direkt vor der Tür, da kenne ich viele meiner Besucher“, freute sich die Designerin.

Julia Schönewolf bot an ihrem Stand Schmuck, Taschen, Kuscheltiere und weitere liebenswerte handgefertigte Dinge an. „Ich bin gerne auf solchen Märkten in der Region unterwegs, weil ich die Menschen treffen kann, die meine Sachen mögen“, so die Fritzlarerin. „Ich habe damals mit Juliekäfer angefangen, weil ich Sachen für mich erschaffen wollte, die einzigartig sind und die nicht jeder hat. Es ist schön zu sehen, dass die Leute mögen, was ich mache“, freut sie sich über den Besucheransturm.

Einen Gang weiter positionierte sich Julia Wenderoth, alias FrauJott. „Es ist toll, dass in der Nähe meines Wohnortes solch ein kreativer Markt stattfindet“, erzählt die Hombergerin. Seit 2016 bietet sie ihre „Handlettering“-Karten und mittlerweile auch Workshops an. Da sie in diesem Jahr nicht auf der Herbstmesse sein wird, konnte sie so in Melsungen Menschen aus der Region erreichen.

Auch die Melsungerin Antonia Meinen von der Goldschmiede Ritter war mit ihrem selbstgemachten Schmuck vor Ort. „Ich bin meines Glückes Schmied und freue mich hier, meine Arbeit mehr ins Zentrum zu rücken“, so die Goldschmiedin.

Mit Liebe genähte Baby- und Kinderkleidung mit besonderem Augenmerk auf Natürlichkeit und Nachhaltigkeit wurde bei Katharina und Fabian Nachbar, alias Fräulein Nachbar, angeboten. „Wir sind gerne regional unterwegs und auf der Suche nach neuen Orten, wo wir unsere Kleidung nach dem Motto ‘wenig und wertvoll’ zeigen können“, erklärte das Paar.

Organisationsmäßig war aber einiges nicht so gelaufen wie geplant. Der Eintritt von 5 Euro sei für die Überschaubarkeit zu hoch, hieß es von einigen im Nachhinein auf der Facebook-Veranstaltungsseite.

Der Fashion-Pop-up-Store sollte mit außergewöhnlichen Fashion Week-Styles locken, schreckte die meisten Besucher aber mit skurillen Designs und saftigen Preisen ab.

Auch die im Vorfeld angekündigten Streetfoodstände waren letztendlich ein einzelner Burger-Foodtruck vor der Kulturfabrik. „Zu meinem Bedauern hat uns der zweite Foodtruck mit Kaffee und Kuchen kurzfristig abgesagt“, so Ingo Müller-Dormann, Geschäftsführer und Ideengeber von „Deine eigenART“.

Zu der Kritik äußert er sich: „Leider melden sich immer nur die, die etwas zu meckern haben. Vor Ort haben wir viele Komplimente für dieses Veranstaltungsformat bekommen.“

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