Luxus-Prinz Ferdinand sucht Liebe in US-Kuppelshow

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Kurvig und blond erwünscht: Der Guxhagener Prinz Ferdinand von Anhalt will in der US-Kuppelshow "Millionaire Matchmaker" seine Prinzessin finden.

Guxhagen/Los Angeles. Sie soll nicht seinen Titel gut finden, nicht sein Geld, nicht die vielen Partys mit Champagner-Bädern. Der Guxhagener Prinz Maximilian Ferdinand von Anhalt sucht die Frau fürs Leben – und zwar im amerikanischen Fernsehen. Nach der annulierten Ehe mit der vom Bachelor verschmähten Sissi Fahrenschon und einer kurzlebigen Affäre mit Pop-Sternchen Annemarie Eilfeld, hatte der Prinz genug.

Spannende Suche nach Mrs. Right

So sucht sein Männerherz in Amerika nach der ganz, ganz großen Liebe. "The Millionaire Matchmaker" heißt die Show des Senders "Bravo", die dem einst bürgerlichem Prinzen nicht nur zu einer glücklichen Beziehung, sondern auch zum US-Promi verhelfen sollte. "Die Teilnahme war spannend. Es ist eine renommierte, hochklassige Show, die Dreharbeiten waren sehr angenehm. In L.A. verfügen die Sender über ganz andere Budgets", erzählt uns der Prinz im Gespräch.

Rund zwei Wochen hätten die Dreharbeiten gedauert, vor acht Monaten seien sie abgeschlossen worden. Doch warum entschied er sich, an der Dating-Show à la Bachelor teilzunehmen? "Ich wurde per Facebook kontaktiert, da es dieses Mal eine Promi-Staffel ist. Danach hatte ich ein Casting, sie waren von mir begeistert und haben mich sofort genommen", sagt Prinz Ferdinand. Außerdem sei er Single.

Weg zum rosaroten Liebesglück

Vier Kandidatinnen buhlten um die prinzliche Gunst – seine Prinzessin hat er aber nicht gefunden. "Es ist immer schwer eine passende Frau zu finden. In L.A. ist alles sehr sehr oberflächlich. Die Richtige sollte Menschlichkeit haben, in L.A. ist das schwer zu finden. Wie die Liebe."

Einfacher sind in Kalifornien wohl die optischen Voraussetzungen zu erfüllen: "Also mein Typ Frau ist Coco Austin. Ich mag weibliche Rundungen... In L.A. ist man offener was Schönheits-OPs angeht." Seine Prinzessin wolle er – wie viele seine europäischen Bekannten in L.A. – jedoch nicht mehr im La-La-Land suchen: "Ich bleibe beim klassischen deutschen Dating", sagt er und schmunzelt.

Viele Europäer kämen mit der US-Mentalität nicht klar. "In Deutschland suchen viele Frauen noch einen Partner. In L.A. sucht man doch eher einen Ehemann, der einem ein kleines Taschengeld von 20.000 Dollar im Monat zahlt und dann ein tolles Luxus-Leben führt." Denn jeder schaue nach dem besten Deal. Beziehungen aus Liebe gingen die Wenigsten ein. "Ich bin daher froh, sehr behutsam in Nordhessen aufgewachsen zu sein", so der Prinz abschließend.

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