Mädchen rocken die Musikwerkstatt des Kreises

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Viel Freude beim Musizieren: Die Teilnehmerinnen von „Rock me babe“-Musikwerkstatt im Proberaum.

Die Mädchen konnten bei der Musikwerkstatt des Kreises alle Musikinstrumente ausprobieren, die es in einer klassischen Pop- und Rockband gibt.

Felsberg. Vor Kurzem fand die „Rock me babe“-Musikwerkstatt des Jugendbildungswerks des Schwalm-Eder-Kreises statt. Alle Mädchen – im Alter von elf bis 16 Jahren – waren eingeladen mit zu musizieren.

Unter Anleitung der Musikerin Carolin Wendel aus Kassel konnten die Mädchen im Vogtschen Hof in Felsberg alle Musikinstrumente ausprobieren, die es in einer klassischen Pop- und Rockband gibt. Bevor die Gruppe sich in zwei Bands aufteilte, konnte jedes Mädchen zu Beginn der Woche alle Instrumente nach eigenem Interesse ausprobieren und sich für das Instrument entscheiden, das sie schließlich intensiver erlernen und spielen wollten. Im Anschluss begannen die Proben der Musikstücke in den einzelnen Bands.

„Das Ziel des Seminars ist es, dass Rollenklischees abgebaut werden und die Mädchen die Möglichkeit haben, in einem geschützten Rahmen wirklich alles ausprobieren zu können“, erklärte Jugendbildungsreferentin Julia Grunewald-Discher. Neben dem musikalischen Angebot sorgten die Teamerinnen Alisa Fischer und Ann-Kathrin Bühn für ein abwechslungsreiches Angebot während der probefreien Zeiten und am Abend.

„Dieses Seminar hat immer eine sehr schöne Atmosphäre, da man den ganzen Tag gemeinsam miteinander plant, kocht und natürlich eine Menge Musik macht und hört,“ so das Team.

Carolin Wendel schwärmt von der Musikalität der Mädchen: „In diesem Jahr sind die Teilnehmerinnen sehr musikalisch und setzen schnell um, was ich ihnen zeige. Egal ob am Schlagzeug, Bass oder an der E-Gitarre, Takt und Ton sind schnell getroffen und die Stücke klingen richtig professionell. Dabei muss man bedenken, dass die Mädchen zum Großteil noch nie ein Instrument gespielt haben.“

Am Ende des Ferienseminars gab es einen großen Auftritt, bei dem die Mädchen ihr neu erlerntes Können ihren Familien und Freunden präsentieren konnten. Jede Band spielte zwei eingeübte Stücke und performte zusätzlich ein gemeinsames Stück von Teilnehmerinnen und Team. Dazu hatten die Teamerinnen das Lied „1.000 Mal berührt“ in „1.000 Mal gerockt“ umgedichtet. Zum Abschluss würdigte Grunewald-Discher das tolle Engagement der ehrenamtlichen Teamerinnen. „Ohne solche engagierten Menschen und ihren ehrenamtlichen Einsatz, sind solche Seminare und Ferienangebote nicht möglich. Das ist unbezahlbar.“

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