Malsfeld: Versorgung von Freileitung auf Erdkabel umgestellt

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Der Ausbau des Strom- und Erdgasnetzes ist dringend erforderlich: (v. li.) Thomas Höhle (Regiomeister EAM), Matthias Stöhr (Bauleiter Fa. Franke), Thomas Franke (Fa. Franke), Klaus Stiegel (Geschäftsführer Zweckverband Mittleres Fuldatal) und Jörg Gisselmann (Leiter EAM Netzregion Borken/Bebra).

Im Gewerbegebiet Malsfeld-Ostheim hat die EAM die Energieversorgung von Freileitung auf Erdkabel umgestellt und auch das Erdgasnetz ausgebaut.

Malsfeld. Die EnergieNetz Mitte, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EAM, baut das Strom- und Erdgasnetz im Gewerbegebiet in Malsfeld-Ostheim aus und investiert dafür rund 300.000 Euro. Der Ausbau ist notwendig, um weitere Betriebe im Gewerbegebiet „Mittleres-Fuldatal“ an das Strom- und Erdgasnetz anzuschließen.

Angestoßen wurde die Baumaßnahme durch eine Anfrage der Firma Rossmann, die für eine Logistikhalle einen Leistungsbedarf von 800 kVA elektrisch und einem Gasanschluss von 800 kW benötigt. Um die Baumaßnahme der Halle zu realisieren und den benötigten Leistungsbedarf zur Verfügung zu stellen, wurde die bestehende 1.300 Meter lange Mittelspannungsfreileitung, die das Gewerbegebiet kreuzte, durch zwei neue, insgesamt 2.000 Meter lange Mittelspannungskabel ersetzt.

Für den höheren Erdgasbedarf wurde eine neue circa 200 Meter lange Gas-Mitteldruckleitung verlegt. Mit dem Ausbau des Strom- und Erdgasnetzes wird die Grundlage für die weitere Erschließung des Gewerbegebiets geschaffen.

„Das erweitert nicht nur das Energieangebot für Gewerbebetreibende, sondern kann durch den deutlich geringeren Kohlendioxidausstoß bei der Verbrennung von Erdgas auch einen Beitrag für den Klimaschutz im Schwalm-Eder-Kreis leisten“, betonte Jörg Gisselmann von der EAM-Gruppe.

Der Geschäftsführer des Gewerbegebietes „Mittleres Fuldatal“, Klaus Stiegel, stellte in seinen Ausführungen noch einmal den unbürokratischen und kurzfristigen Rückbau der Mittelspannungsfreileitung, durch die EAM Gruppe, in den Vordergrund. Die umfangreichen Arbeiten wurden von regionalen Firmen (u.a. der Firma Fritz Franke GmbH & Co. KG aus Morschen und das Bauunternehmen Fröde GmbH & Co. KG aus Homberg) ausgeführt.

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