Maßgeschneiderte Konzepte: Melsunger entscheiden mit, wie sich die Stadt weiterentwickeln soll

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Jede Stadt hat Stärken und Schwächen. Doch wer kennt diese genau? Die Einwohnervor Ort. Deshalb sind die Melsunger dazu aufgerufen ihre Meinungen und Ideen - im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses „Melsungen 2040“ - zu formulieren und an der Weiterentwicklung der Bartenwetzerstadt mitzuarbeiten.

Melsungen. Die Bartenwetzerstadt Melsungen ist nicht nur als Fachwerkstadt in der Region und darüber hinaus bekannt. Auch als Wohn-, Arbeits- und Freizeitstandort nimmt Melsungen eine bedeutende Position ein.

Doch wohin entwickelt sich die Stadt in den kommenden Jahren und welche Probleme, wie beispielsweise der Umgang mit Leerständen und sanierungsbedürftigen Gebäuden, müssen angegangen werden, damit sich die Zufriedenheit der Einwohner und Gäste erhält oder sich noch steigert? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hat die Stadt „Melsungen 2040“ initiiert.

Melsungen 2040

„Bei „Melsungen 2040“ greifen verschiedene Konzept- und Entwicklungspläne ineinander, die über mehrere Jahre hinweg ausgearbeitet werden“, so Melsungens City Manager Mario Okrafka.

So gebe es – neben dem Stadtentwicklungskonzept (SEK), das sich um die Zukunft der Stadt und der Stadtteile kümmert – ein sogenanntes Integriertes Handlungskonzept (IHK), das sich mit konkreten Entwicklungsstrategien beschäftigt, die sich auf den Innenstadtbereich fokussieren.

„Wir befinden uns derzeit noch am Anfang von „Melsungen 2040“ und konkrete Leitbilder und Handlungsfelder werden erst im Laufe des Prozesses definiert“, erklärt Luise Küpper von Cima Beratung und Management, Köln, die – neben der Stadt Melsungen – gemeinsam mit der UmbauStadt, Berlin, „Melsungen 2040“ begleitet.

Die erste städtebauliche Analyse der Melsunger Kernstadt mit entsprechenden Handlungsbedarfen.

Bürgerbeteiligung im Fokus

Auf der Internetseite www.melsungen2040.de haben die Melsunger eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich und ihre Ideen einzubringen.

So gibt es eine anonyme Bürgerbefragung, die sich mit der Gesamtstadt im Allgemeinen und der Innenstadt im Speziellen befasst. Hier wird beispielsweise nach der persönlichen Lebenszufriedenheit und der Zufriedenheit mit den Versorgungsangeboten vor Ort gefragt.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, auf einer interaktiven Stadtkarte Orte zu markieren, die eine Stärke oder Schwäche Melsungens sind oder an denen eine Projektidee realisierbar ist.

Die erste Etappe im Prozess der Stadtentwicklung ist das kommende Bürgerforum, das am Mittwoch, 30. Januar, um 19 Uhr in der Melsunger Stadthalle stattfindet. Im Rahmen des Bürgerforums sollen die bis dahin gesammelten Projektideen und die Stärken und Schwächen Melsungens vorgestellt und gesammelt werden.

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