Mehr Sicherheit: 16 Polizeihelfer beginnen ihre Ausbildung

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Das Foto zeigt die 16 neuen Freiwilligen Polizeihelfer mit den Verantwortlichen der Polizei und aus den Kommunen, in denen die Polizeihelfer ihren Dienst versehen werden.

Bad Wildungen, Fritzlar und Gudensberg beteiligen sich an dem Projekt "Freiwilliger Polizeidienst".

Fritzlar. Mehr Sicherheit für die Bürger und Unterstützung der Polizeibeamten, das sind zwei der Dinge, die das Hessische Innenministerium mit seinem Modellprojekt „Freiwilliger Polizeidienst“ erreichen möchte.

Drei nordhessische Kommunen, die sich an diesem Projekt beteiligen, sind die Städte Bad Wildungen, Fritzlar und Gudensberg. Die haben 16 freiwillige Polizeihelfer eingestellt, die dort künftig auf Streife gehen werden. Am Samstagmorgen begannen die neuen Polizeihelfer im Fritzlarer Hardehäuser Hof ihre 50-stündige Ausbildung. Dazu überreichte Konrad Stelzenbach, Präsident des Polizeipräsidiums Nordhessen, den „Neuen“ ihre Urkunden. Außerdem wurden sie von den Bürgermeistern Hartmut Spogat (Fritzlar), Frank Börner (Gudensberg) und Ralf Gutheil (Bad Wildungen) begrüßt. „Was mich besonders freut ist, dass sich auch Frauen, Deutsche mit Migrationshintergrund und generell Menschen aller Altersklassen zum Polizeihelfer ausbilden lassen wollen“, sagte Gutheil.

Auch der Direktionsleiter des Landkreises Waldeck-Frankenberg, Kriminaldirektor Achim Kaiser, und stellvertretend für den Schwalm-Eder-Kreis, Kriminalrat Bernhard Volke, sowie weitere Vertreter des Polizeipräsidiums nahmen an der Begrüßung teil.

Das sind die zukünftigen freiwilligen Polizeihelfer, die in Fritzlar unterwegs sein werden.

In der 50 Stunden dauernden Ausbildung, bei der die künftigen Polizeihelfer von fachkundigen Polizeibeamten unterrichtet werden, erfahren diese alles über ihre Befugnisse. Beispielsweise dürfen sie verdächtige oder auffällige Personen befragen, Personalien festzustellen oder beispielsweise einen vorübergehenden Platzverweis erteilen. „Sie lernen aber auch, dass es ihnen nicht gestattet ist, in die persönliche Freiheit einzugreifen oder Personen zu durchsuchen“, so Stelzenbach.

Im Übrigen sind die freiwilligen Polizeihelfer nicht bewaffnet, sie sind zu ihrem eigenen Schutz lediglich mit Pfefferspray ausgerüstet. Und sie verfügen über Dienst-Mobiltelefone. Zu sehen sein werden die Ehrenamtlichen – die Aufwandsentschädigung beträgt 7 Euro pro Stunde für maximal 25 Stunden im Monat – hauptsächlich in öffentlichen Anlagen, in Wohngebieten und in Fußgängerzonen. Zu erkennen sind die Freiwilligen Polizeihelfer an ihrer Uniform, dem Wappen des Landes Hessen und dem Aufdruck „Freiwilliger Polizeidienst“.

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