MSC-Grasbahnfahrer in Top-Form: Siege in Marienbad und auf der Kanalinsel Guernsey

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MSC-Clubfahrer Paul Cooper war am Strand der englischen Kanalinsel Guernsey nicht zu schlagen. Der 35-jährige Yorker holte sich erstmals den Titel bei der British Sand Ace Championship.

Andrew Appleton gewinnt Quali für Langbahn Weltmeisterschaft und Paul Cooper holt sich „British Sand Ace Championship“.

Melsungen. Rund sechs Wochen vor dem heimischen Motorsport-Weekend (4. bis 6. August) befinden sich die Melsunger MSC-Grasbahnfahrer in Top-Form: Andrew Appleton dominierte im tschechischen Marienbad die erste Qualifikationsrunde für die Langbahn Weltmeisterschaft 2018. Und Paul Cooper gewann auf der britischen Kanalinsel Guernsey die British Sand Ace Championship.

In bestechender Form präsentierte sich MSCler Andrew Appleton in Marienbad. Probleme hatte der Engländer nur im ersten Lauf. Wenn man überhaupt von Problemen sprechen möchte. Dort wurde der 35-Jährige „nur“ Dritter. Danach, nach leichten Veränderungen am Set Up der Maschine, dominierte Appleton die Konkurrenz. Er gewann auf der schnellen 1.000-Meter-Bahn mitten im Herzen der Stadt – gefahren werden Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h – alle vier ausstehenden Läufe und holte die Top-Punktzahl bei dieser Langbahn-WM-Quali.

Gewann in Marienbad: Andrew Appleton.

Zweiter wurde Bernd Diener (Deutschland) vor Josef Franc (Tschechien). Mit diesem Sieg ist Andrew Appleton für die am letzten Augustwochenende in Berghaupten (Baden-Württemberg) stattfindende Challenge qualifiziert, bei der die ersten drei Fahrer Tickets für die Langbahn WM 2018 bekommen.

Ebenfalls ein Ausrufezeichen setzte der zweite Engländer, der für den MSC Melsungen startet: Paul Cooper holte sich am Strand von Guernsey den Titel in der British Sand Ace Championship (siehe EXTRA INFO). „Endlich“ möchte man fast sagen. Denn „Cooperman“, so wie der Yorker in der Szene genannt wird, liebt dieses Rennen auf der anspruchsvollen Strecke zwar, hat es aber noch nie gewonnen. Coopers beste Platzierung datiert aus dem Vorjahr, da holte sich der 35-Jährige den Vize-Titel.

Aber in diesem Jahr passte von Anfang an alles. Mit einer top abgestimmten Maschine sammelte „Cooperman“ Lauf für Lauf fleißig Punkte, so dass er sich am Ende erstmals British Sand Ace Champion nennen lassen durfte. Für Cooper war der Sieg auf Guernsey nach dem Gewinn des Bergringspokals am Pfingstwochenende in Teterow (Mecklenburg-Vorpommern) bereits der zweite prestigeträchtige Titel in diesem Jahr. Das MSC-Motorsport-Weekend kann also kommen!

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EXTRA INFO

Kult-Rennen ist rutschige Angelegenheit

Die kleine Insel Guernsey liegt im Ärmelkanal zwischen England und Frankreich. Dort werden bereits seit 1920 Rennen ausgetragen. Nach eintreten der Ebbe wird auf dem flachen Sandstrand die Strecke ausgesteckt und die mobile Startanlage aufgestellt. Die Bedingungen sind meist sehr schwierig. In der Regel weht am Strand von Guernsey ein ordentlicher Wind, und auf der Strecke liegt immer ein dünner Wasserfilm. Dadurch ist das Rennen für die Fahrer immer eine rutschige Angelegenheit.

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