Melsungen: Kinder spielen auf ICE-Schnellfahrstrecke

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Am Donnerstagabend, 28. März, spielten Kinder am Eingang des Kaiserau-Tunnels, östlich von Melsungen, der zur Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg zählt und wo Züge mit bis zu 250 Kilometern in der Stunde unterwegs sind.

Melsungen. Am Donnerstagabend, 28. März, kam es auf der ICE-Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg zu einer Schrecksekunde für den Lokführer.

Als der Fernverkehrszug durch den Kaiserau-Tunnel in der Nähe von Melsungen fuhr, fielen dem Lokführer spielende Kinder und ein am Tunneleingang abgestelltes Fahrrad auf. Dieser verständigte augenblicklich die Bundespolizei Kassel, die sich auf die Suche nach den Kinder machten, die - nach Schätzungen des Lokführers - zwischen zehn und zwölf Jahren alt gewesen sein sollen.

Trotz der sofort eingeleiteten Suchaktion, konnten die Beamten kein Kind vor Ort finden.

Eisenbahntunnel und -schienen sind keine Spielplätze

Die Bundespolizei bittet Eltern darum, mit ihren Kindern über die Gefahren an und auf Gleisen zu sprechen, denn das Betreten und der Aufenthalt auf Bahnanlagen ist grundsätzlich verboten. Speziell auf Schnellfahrstrecken ist die Gefahr verletzt oder getötet zu werden, besonders groß, da hier Fernverkehrszüge bis zu 250 Stundenkilometer fahren.

Bei Unfällen oder Behinderungen des Bahnverkehrs können Schadensersatzforderungen auf die Eltern zukommen. Und das bereits ab wenigen Minuten Verspätung.

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