Melsungen: Waidmannsheil hieß es beim Sommerfest von „JANA – Jagd und Natur“

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Das alljährliche Sommerfest „JANA – Jagd und Natur“ wusste durch ein buntes Programm Naturfreunde jedes Alters zu begeistern.

Melsungen. Im Juli wird Melsungen regelmäßig zum Mekka für Jäger und Jagdinteressierte, dann feiert „JANA – Jagd und Natur“, deutschlandweiter Medienversand und Jagdausrüster, sein alljährliches Sommerfest.

Auch diesmal präsentierten sich auf dem Gelände im Schwalbenweg ein ganzes Wochenende lang Anbieter für Gewehre, Optiken, Messer, Bekleidung und Ausrüstung aller Art – das stieß bei Jägern und anderen Naturliebhabern auf großes Interesse. Wer wollte, konnte zudem einen Blick in die größte öffentlich zugängliche Jagdbibliothek werfen, die rund 13.000 Bücher enthält, darunter Werke aus dem 16. Jahrhundert.

Draußen ging es dagegen eher praktisch zu, so warf etwa Johanna Zuschlag ihren Blick durch ein neues Zielfernrohr, Fachberater Jakovos Sidiropoulos erläuterte dazu die Vorteile der zehnfachen Vergrößerung. Evi und Thorsten Baude vom Jagdservice Franken boten Wärmebildkameras sowie Hinweis- und Warnschilder an, die rund um das Jagdgebiet aufgestellt werden können.

Im Bereich Bekleidung fanden die Besucher eine große Auswahl an Schuhen, Hemden und Jacken – trotz der sommerlichen Hitze hatte Anika Klein auch eine Weste im Sortiment, die man elektrisch beheizen konnte. Mercedes Schultze-von Kruedener warb für Schutzkleidung, mit der sowohl der Hundeführer als auch sein vierbeiniger Freund unbeschadet durchs Dickicht gelangen. „Dieses Messer hatte schon Old Shatterhand beim Schatz im Silbersee dabei“, pries Cecil Köhler das berühmte Messer „White Hunter“ aus dem Hause Puma an – zu Demonstrationszwecken schlug er damit sogar Nägel ein.

Eine besondere Schau war die Vorstellung verschiedener Hunderassen, Christina Kümperling aus Kassel beispielsweise zeigte mit „Allmond“ und „Jebisu“ zwei Labradore. „Werdandi“ und „Yggdrasil“ zogen ebenfalls die Blicke auf sich – die beiden jungen Uhus von Jagdausbilder Roman Wüst ganz aus der Nähe zu betrachten, war für Jung und Alt gleichermaßen faszinierend. „Wir haben eine Rekordbeteiligung beim Testschießen“, stellte Moderator Roland Zobel am Nachmittag fest – am Schießstand in Schwarzenberg bestand für Interessierte nämlich die Möglichkeit, einige Büchsen und Flinten im scharfen Schuss auszuprobieren. Für den guten Ton sorgten die Bläser des Kreisjagdvereins aus Gelnhausen – auf ihren Parforcehörnern ließen sie unter anderem „Freude schöner Götterfunken“ erklingen und demonstrierten so, dass man mit den Instrumenten nicht nur Jagdsignale blasen kann. Noch bis zum späten Nachmittag informierten sich die Besucher über Jagdreisen, Schleppwild, Feuerkörbe und vieles mehr, nebenbei wurde sich ausgetauscht und gemütlich beisammen gesessen.

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