Melsunger Bildungsmesse lockt über 1.500 Besucher in die Pfieffewiesen

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Berufsausbildung ist eine wichtige Aufgabe für die Gesellschaft (v.r.): Schulleiter Markus Gille begrüßt Florian Kramm (Edeka), Staatssekretär Mark Weinmeister, Erster Kreisbeigeordneten Jürgen Kaufmann, Dr. Edgar Franke (MdB), Günter Rudolph (MdL) und Landrat Winfried Becker.
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Ein Herz für das Handwerk: Dachdecker-Azubi Marius Heipel zeigt dem zehnjährigen Louis wie man Schiefer bearbeitet.
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Bereits zum vierten Mal fand die Bildungsmesse statt, allerdings zum ersten Mal im Messezentrum der EDEKA in den Pfieffewiesen und somit auch auf über 1.700 Quadratmetern. Von 10 bis 14 Uhr hatten junge Menschen die Gelegenheit dazu, sich über Ausbildungsberufe in der Region zu informieren.

Melsungen. Am vergangenen Samstag hatte die Radko-Stöckl-Schule zur Melsunger Bildungsmesse eingeladen, erstmals ins Edeka-Messezentrum in den Pfieffewiesen. Bereits zum vierten Mal organisierten die Berufliche Schule und ihre Kooperationspartner eine Möglichkeit für Schüler und Schulabgänger, sich für ihre berufliche Zukunft zu orientieren – gleichermaßen boten sie eine Plattform für potenzielle Arbeitgeber, die ihrerseits händeringend Nachwuchs suchen.

Nachdem man im vergangenen Jahr nicht alle Anbieter in der Kulturfabrik unterbringen konnte, stieß Schulleiter Markus Gille durch Zufall auf die Location in der Peripherie und bei Edeka-Geschäftsführer Florian Kramm auf offene Ohren. Beim offiziellen Empfang betonten Vertreter aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik sowie des Bildungsfonds Schwalm-Eder den Stellenwert einer solchen Großveranstaltung, denn Berufsausbildung sei ein ganz wichtige Aufgabe für die Gesellschaft.

Auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern fanden diesmal über 100 Unternehmen, Institutionen und Behörden ausreichend Platz, um sich zu präsentieren – das Workshop-Angebot und das Speed-Dating konnte ebenfalls ausgebaut werden. „Unsere Veranstaltung findet außerhalb der Unterrichtszeit an einem Samstag statt, das ist gerade für kleinere Unternehmen günstiger, zudem können die Schüler ihre Eltern und andere Begleiter mitbringen“, betonte Gille – die große Resonanz unterstrich das Aufgehen des Konzepts. An den meisten Ständen informierten derzeitige Azubis über ihre Ausbildungsstelle, auf Augenhöhe kamen die Jugendlichen schnell ins Gespräch. So auch am Stand der Firma Wikus, wo die angehende Industriekauffrau Johanna Proksch und der künftige Mechatroniker Gunnar Kellner für eine Ausbildung in Spangenberg warben.

Felix Fuhrmann lernt derzeit Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, am Stand der Firma Völske aus Gudensberg gab er unmittelbar Einblicke in sein Aufgabengebiet. „Unser Azubi war im vergangenen Jahr noch Besucher der Ausbildungsmesse“, bestätigte Diana Meier, Geschäftsführerin der Hepla-Kunststofftechnik GmbH in Homberg, den sichtbaren Erfolg der Veranstaltung.

„Das Speed-Dating ist eine echt gute Sache“, zeigte sich unter anderem Winfried Guthardt vom Steuerberaterverband Hessen zufrieden, „hier sitzt man nur echten Interessenten gegenüber“. Etwa drei Dutzend Unternehmen führten an diesem Vormittag insgesamt 137 Einzelgespräche, dafür stand extra ein separater Raum zur Verfügung. Am frühen Nachmittag endete die gut organisierte Bildungsmesse – für ein genaueres Feedback werden in nächster Zeit die Fragebögen ausgewertet, die Besucher und Aussteller im Laufe des Tages ausgefüllt hatten.

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