Fotogalerie: Melsunger Kneipenfest reloaded lockte Nachtschwärmer an

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Melsunger Kneipenfest reloaded

Das Melsunger Kneipenfest reloaded lockte am Samstagabend zahlreiche Nachtschwärmer an. Klickt Euch hier durch die Fotogalerie!

Melsungen. Vor einem knappen halben Jahr erst fand das Melsunger Kneipenfest statt, doch am Samstag zog es die Bartenwetzer bereits wieder auf die Piste. „Kneipenfest reloaded“ hieß die Neuauflage an diesem lauen Maiabend und so startete etwa Niklas Wurst mit seinen beiden Freunden die Tour im Schwälmer Brotladen. Während „Sonic Six“ in der Lounge den Gary-Moore-Klassiker „Over the hills“ spielten, genossen die Drei gemütlich ihr Bier auf der Dachterrasse.

Auch in der Hopfenblüte standen alle Fenster sperrangelweit offen, um die frische Frühlingsluft in die Kneipe zu lassen – die Jungs von „Doublepack“ hauten kräftig in die Saiten und verwöhnten ihr Publikum mit Rock, Pop und Oldies. „Wir sorgen hier für die Grundstimmung“, sagte Freddy Kösling - der Captain des Dartclubs „Fliegnix“ und seine Sportkameraden hatten sich vorgenommen, auch an diesem Abend ihrem Stammlokal treu zu bleiben. „Beim letzten Mal hat die Band bis um halb drei gespielt“, schwärmten Jens Niemöller und Anni Walker hinter dem Tresen.

Eine weitere illustre Truppe war gerade mit dem Zug angekommen und machte es sich vor dem Café am Bahnhof gemütlich, drinnen luden derweil Mark Prang und seine Band die Rockfans zum Mitklatschen ein. Nach dem ersten Set von „Free Bears“ war der Tanzsaal in der Hubertusklause noch relativ leer, doch eine frische Busladung Kneipenhopper und der einsetzende Regen ließ die Fangemeinde des Trios schnell anwachsen. Im Café Buenos Dias wurde die Innentreppe kurzerhand zur Tribüne, Helga und Fred Schmiermund aus Baunatal fanden diese „VIP-Lounge“ sehr gemütlich und freuten sich über das Repertoire von „Rockoff unplugged“.

Die Stadtschänke, wo Gero Schröder seine musikalische Zeitreise durch vier Jahrzehnte unternahm, und den Ratskeller, mit „Chris and me“, erreichte man bequem zu Fuß. Ein paar Meter weiter hatten sich „Die kastrierten Kannibalen“ erneut im Bierhaus Adler eingefunden, wem es drinnen zu eng war, konnte sich die Band auch problemlos durch die großen Fenster von außen anschauen.

Die heißeste Attraktion war sicherlich die „Teledisko“ direkt vor dem Rathaus, die „Disko-König“ Benjamin Uphues aus Berlin mitgebracht hatte. Nachdem sich Nadja mit ihren Freundinnen Nadine und Pia den 90er-Jahre-Hit „Sweat“ ausgesucht hatten, ging es in der umgebauten Telefonzelle rund. Lichtorgel, Nebel und die Musik aus den Boxen sorgte nicht nur bei den drei Mädels für Partystimmung – bis weit nach Mitternacht frönten die Melsunger und zahlreiche Gäste von außerhalb dem Kneipe-wechsel-dich-Spiel.

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