Melsunger Moritz Gräbe mischte als Goldsucher bei DMAX-Sendung im kanadischen Yukon mit

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Moritz Gräbe aus Melsungen war mit DMAX im kanadischen Yukon.
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In der ersten Folge bauten die Teilnehmer erstmal eine Toilette. Hier im Vordergrund Kim-Johann Tiefnig aus Bayern und Moritz Gräbe aus Melsungen.
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In der ersten Folge bauten die Teilnehmer erstmal eine Toilette. Hier im Vordergrund Kim-Johann Tiefnig aus Bayern und Moritz Gräbe aus Melsungen.
In der ersten Folge bauten die Teilnehmer erstmal eine Toilette. Hier im Vordergrund Kim-Johann Tiefnig aus Bayern und Moritz Gräbe aus Melsungen
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In der ersten Folge bauten die Teilnehmer erstmal eine Toilette. Hier im Vordergrund Kim-Johann Tiefnig aus Bayern und Moritz Gräbe aus Melsungen
Die schöne Natur hat auch ihren Preis an Komfort: Für die nächste Steckdose mussten die Teilnehmer eine Stunde in die nächste Stadt fahren.
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Die schöne Natur hat auch ihren Preis an Komfort: Für die nächste Steckdose mussten die Teilnehmer eine Stunde in die nächste Stadt fahren.
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Moritz Gräbe aus Melsungen folgte dem Ruf nach Abenteuer ins kanadische Yukon und probiert sich dabei im DMAX-Format "Goldrausch am Yukon" als Goldgräber.

Melsungen/Kanada. Im westlichsten Territorium Kanadas, dem Yukon, haben zwölf Deutsche bis zu acht Wochen lang von morgens bis abends geschuftet. Anlass dafür war die DMAX-Sendung „Goldrausch am Yukon – Das Abenteuer deines Lebens“.

Laien und Hobby-Goldsucher wurden von Goldsucherlegende David Millar angelernt und begleitet. Millar entschied auch, wer bleibt und wer das Zeug zum Goldsucher hat. So wird das anfängliche Teilnehmerfeld von zwölf Personen nach und nach überschaubarer. Mit dabei ist auch der Melsunger Sozialpädagoge Moritz Gräbe, den die HEIMAT NACHRICHTEN zum Gespräch trafen.

In der ersten Folge bauten die Teilnehmer erstmal eine Toilette. Hier im Vordergrund Kim-Johann Tiefnig aus Bayern und Moritz Gräbe aus Melsungen.

„Beim Goldsuchen zählt auf jeden Fall Teamwork. Das haben wir unter uns, aber auch unter den anderen Goldgräbern vor Ort gemerkt, die jede Saison mitmachen. Alleine lässt sich der Job kaum bewältigen“, resümiert Gräbe und erzählt weiter: „Es ist schwer abzusehen, wie viel Gewinn aus einer Saison entsteht. Wir trafen jemanden vor Ort, der erwartet durch eine Probebohrung in einem Areal noch mehr Gold zu finden, musste dafür aber erstmal eine Straße bauen, damit die großen Fahrzeuge dorthin kommen. An der Straße arbeitete er drei Jahre.“ Gräbe macht im Gespräch weiter deutlich, dass es auch als hauptberuflicher Goldsucher keine Garantie gäbe, jede Saison Gewinn zu machen, „aber die Mentalität der Menschen im Yukon ist spitze. Man hilft einander, weil Alleingänge gar nicht funktionieren.“

Einige Teilnehmer probieren das Goldwaschen mit der Schale aus.

So hart wie das Goldgräberleben sich darstellt, war auch die Intention der Produzenten, wie Gräbe meint: „Die Realität des Jobs soll herüberkommen“, und weiter, „wir waren komplette Selbstversorger. Mit einem Budget von DMAX konnten wir einkaufen gehen, aber Zelte und Sanitäranlagen mussten erstmal errichtet werden. Auch ein Waschbecken für das Wasser musste her, denn das darf nur sauber in den gleichnamigen Fluss Yukon“, berichtet Gräbe. „Ich hatte mir auch Musik mitgenommen, jedoch mussten wir für Strom in die nächstgelegene Stadt fahren. Dort dauerte es aufgrund anderer Volt-Werte sehr lange, bis überhaupt erst mein Elektrorasierer für eine Rasur geladen war.“

Moritz Gräbe (mitte) gönnt sich nach harter Arbeit eine kurze Pause.

An Musik war daher gar nicht zu denken, jedoch lauschten die Teilnehmer dafür den Lokalmusikern in den Bars. Auch das mitgenommene Tagebuch blieb unbeschrieben: „Wir haben immer hart gearbeitet, da fehlte mir jede Zeit für das Tagebuch.“ Schon als Kind ging Gräbe gerne zelten und ließ seinem Entdeckergeist freien Lauf. „Wenn es die Zeit zulässt, probiere ich dieses Freizeitleben auch mit meinen beiden Söhnen“, freut sich der Melsunger.

„Es lohnt sich, die Sendung zu verfolgen“, meint Gräbe abschließend. Die Zuschauer erwarten ganz unterschiedliche Folgen. Die zweite von acht wöchentlich erscheinenden Folgen läuft am Donnerstag, 1. November, um 20.15 Uhr auf DMAX.

Was beim Goldwaschen zu beachten ist

– Die Natur steht an oberster Stelle. – Eine dunkelgefärbte Schüssel und eine Schaufel sind die ersten Ausrüstungsgegenstände – Gold wiegt 19mal mehr als Wasser und befindet sich in der Schüssel immer unten – Durch Rüttelbewegungen entstehen Freiräume zwischen den Steinen und dem Gold – Beim Waschen bleibt die Schüssel im Wasser – Steine, Sand und Kies werden entfernt, auch mithilfe eines Konzentrats – Mit etwas Geduld sollte sich dann das Gold am Boden der Schüssel bemerkbar machen – Das mit dem Konzentrat verwendete Wasser muss wieder gewaschen werden, bevor es zurück in den Fluss kommt

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