Melsunger Moritze Gräbe gehört zu Sieger-Trio bei DMAX-Sendung „Goldrausch am Yukon“

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Das Sieger-Trio der DMAX-Sendung "Goldrausch am Yukon": (v. li.) Kim-Johann Tiefnig, Moritz Gräbe und Alexander Robin Kerpe.

Er darf seinen Traum vom Goldsucher in Kanada weiterleben. Der Melsunger Moritz Gräbe gehört zu den Siegern der DMAX-Sendung "Goldrausch am Yukon".

Melsungen/Kanada. 40 Tage zwischen Hoffen und Bangen. 40 Tage, die den Kandidaten alles abverlangt haben. 40 Tage Abenteuer pur. „Goldrausch am Yukon” – es war das Abenteuer ihres Lebens. Seit Donnerstagabend steht fest: Ein Trio hat das Rennen um die Goldsucher-Krone gemacht. Zu den Gewinnern zählt auch der 33-jährige Moritz Gräbe aus Melsungen. Gräbe wird 2019 in Kanada im eigenen Claim auf Goldsuche gehen.

Vor der Entscheidung erklärt Juror und Goldminer-Legende David Millar: „In den letzten 24 Stunden habe ich mich hundertmal umentschieden, weil ich davon überzeugt bin, dass ich keine schlechte Wahl treffen kann. Trotzdem muss ich diejenigen auswählen, die am besten zu mir und meinen Plänen passen.” Zum Abschluss der Show, kurz vor der Entscheidung des Jurors, hatten die sechs Finalisten auch Gold gefunden.

Insgesamt waren es fast vier Unzen (119 Gramm). „Das sind etwa 4.500 Euro in fünf Stunden. Hochgerechnet auf eine Saison wäre das Gold für eine halbe Million Euro“, rechnete Millar den Kandidaten vor. Große Spannung herrschte bei der Entscheidung, bei der Goldminer Millar noch drei Kandidaten aussieben musste.

Der Lohn für harte Arbeit: Aus dem Gold, das Moritz Gräbe gefunden hat, ließ er sich einen Ring fertigen.

Der Melsunger Moritz Gräbe hat jedoch bleibenden Eindruck hinterlassen und es in das Team von Millar geschafft. „Moritz ist ein Arbeitstier. Groß, kräftig und sehr fleißig. Einfach beeindruckend“, so der Juror zur Wahl von Gräbe. Der Melsunger blickt positiv in seine Zukunft: „Das ist die Chance auf ein neues Leben, und für mich ein Riesenschritt dahin, wo ich hin will. Das bewegt einen. Und ich freue mich riesig. Das ist der Jackpot!“

Im kommenden Jahr möchte Gräbe auch seine Kinder mit nach Kanada nehmen. „Natürlich möchte ich meinen beiden Kindern die Wildnis Kanadas und auch die Arbeit vom Goldschürfen zeigen. In den Sommerferien sollen sie mich dann besuchen – das wird sicherlich auch für sie ein Erlebnis, was sie nie vergessen werden“, sagt er.

Aus dem Gold, dass er in Kanada selbst gefunden hat, ließ sich Gräbe ein ganz besonderes Erinnerungsstück anfertigen. „Meine Nachbarin Antonia Meinen von der Goldschmiede Ritter hat mir daraus einen Goldring gefertigt“, erzählt der Goldsucher.

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