Midnight Basketball Turnier in Felsberg

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Sport gegen Sucht: Am vergangenen Wochenende kamen Basketball-Begeisterte unter dem Motto „No drugs, no alk – only fun“ zusammen.

Von ULRICH KÖSTER

Felsberg. Nicht erst seit den Erfolgen von Dirk Nowitzki hat Basketball auch Anhänger in Deutschland. Auf Schulhöfen, Spielplätzen oder in anderen Freizeiteinrichtungen hing schon immer irgendwo ein Korb an einer Wand und die Jugendlichen zielten mit dem Ball auf den Ring. Bereits zum dritten Mal veranstaltete daher die Stadtjugendpflege und die Eintracht Felsberg am Samstag, 18. April, ein Midnight Basketball Turnier in der Felsberger Stadtsporthalle."No drugs, no alk – only fun" (Keine Drogen, kein Alkohol – nur Spaß) lautete das Motto des sportlichen Angebots für Jugendliche.

Sinvolle Freizeitgestaltung

Björn Prinz absolviert derzeit sein freiwilliges soziales Jahr. Die Organisation des Turniers war seine Projektarbeit. "Wir wollen den Jugendlichen die Möglichkeit geben, ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen und sich sportlich zu betätigen", erklärte Heike Miedler von der Stadtjugendpflege. "Außerdem sollte es etwas außerhalb von Handball oder Fußball sein." Insgesamt sechs Teams hatten sich zum nächtlichen Körbe-Werfen in der Halle eingefunden: "Bratans", "Maximus Punktus" oder "Midnights" – sind nur drei der kämpferischen Teamnamen .

Fairplay und Sportsgeist

Gespielt wurde Streetball: Also drei gegen drei auf einen Korb. Im Vordergrund stand das "Fairplay". Spiel, Spaß und Sportsgeist bestimmten die Partien. Bélar Boor von den "Klobürsten" beeindruckte regelmäßig mit spektakulären Korblegern, doch auch andere Spieler trafen mit dem orangefarbenen Ball in den Ring.Sergej Braggs stand am Spielfeldrand und sorgte als Schiedsrichter für Ordnung auf dem Feld. Die 18-jährige Kristina ließ sich auch von Gegenspielern nicht beeindrucken, die ein bis zwei Köpfe größer waren als sie selbst – überhaupt zeigten sich die meisten Spielerinnen äußerst selbstbewusst. Im Laufe des Abends mussten alle Mannschaft gegen jeweils alle anderen antreten, sodass am Ende ein direkter Vergleich zwischen den Wettbewerbern vorlag. Am Ende hatten die "Klobürsten" die meisten Treffer gelandet, doch auch die Basketballer der Jugendfeuerwehr und der anderen Teams brauchten sich mit ihren Leistungen nicht zu verstecken.

Viele Gewinner, keine Verlierer

Gewonnen haben schließlich alle, denn neben dem gemeinsamen Erlebnis durfte sich jeder Teilnehmer über einen Preis freuen – Einkaufsgutscheine, Basketbälle oder auch Kalender von der Dirk-Nowitzki-Stiftung blieben als Erinnerung an den sportlichen Samstagabend. Für Juli plant die Stadtjugendpflege ein weiteres Event, dann stellt FSJ-lerin Janine Suchy einen "Zumbathon" auf die Beine.

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