2,2 Millionen Euro teures neues Feuerwehrhaus in Körle: Große Feier zur Grundsteinlegung

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Noch sieht es leer aus auf dieser Seite der Guxhagener Straße, doch bald wird das Feuerwehrhaus dort stehen.
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Noch sieht es leer aus auf dieser Seite der Guxhagener Straße, doch bald wird das Feuerwehrhaus dort stehen.
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Ein Blick in die Zeitkapsel – noch ohne Heimat Nachrichten.
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Ein Blick in die Zeitkapsel – noch ohne Heimat Nachrichten.
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Oliver Steyer (vo. re.) vom gleichnamigen Architekturbüro steckt gerade noch die Baupläne des Neubaus in die Zeitkapsel, die im Feuerwehrgebäude verbaut wird und Bürgermeister Mario Gerhold (vo. li.) legt einen alten Meldeempfänger mit dazu. Ebenfalls vorne: Joachim Gerlach, Bauamt Körle.
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Oliver Steyer (vo. re.) vom gleichnamigen Architekturbüro steckt gerade noch die Baupläne des Neubaus in die Zeitkapsel, die im Feuerwehrgebäude verbaut wird und Bürgermeister Mario Gerhold (vo. li.) legt einen alten Meldeempfänger mit dazu. Ebenfalls vorne: Joachim Gerlach, Bauamt Körle.

Der Neubau des Feuerwehrhauses in Körle begann im August und geht voran. Vor Kurzem gab es die feierliche Grundsteinlegung in der Guxhagener Straße.

Körle. Im alten Feuerwehrgebäude an der Guxhagener Straße in Körle ist lediglich Platz für drei Fahrzeuge. Den Stellplatzmangel und generell die Größe dieser habe auch die Unfallkasse Hessen bemängelt. Da zwei neue Löschfahrzeuge im Wert von 180.000 Euro und 270.000 Euro angeschafft werden sollen, diese aber nicht in das bestehende Gebäude passen würde, plante man einen An- beziehungsweise Neubau. „2015 wurde bereits eine Kalkulation der Kosten beauftragt. Ein Anbau hätte zwischen 1,6 und 1,7 Millionen Euro gekostet. Der Neubau 300.000 Euro mehr“, erklärt Bürgermeister Mario Gerhold.

Oliver Steyer (vo. re.) vom gleichnamigen Architekturbüro steckt gerade noch die Baupläne des Neubaus in die Zeitkapsel, die im Feuerwehrgebäude verbaut wird und Bürgermeister Mario Gerhold (vo. li.) legt einen alten Meldeempfänger mit dazu. Ebenfalls vorne: Joachim Gerlach, Bauamt Körle.

Da die Fläche schräg gegenüber der alten Feuerwehr noch frei war und ein Neubau weitere Vorteile mit sich bringe, als die Umstände bei einem Anbau, habe man sich für den Neubau entschieden. „Das alte Gebäude kann zudem weiter vermietet oder verkauft werden, etwa an einen Handwerker“, so Gerhold. Insgesamt sind für den Neubau nun 2,2 Millionen Euro an Kosten veranschlagt. Der Schwalm-Eder-Kreis beteiligt sich mit 49.000 Euro am Neubau und das Land mit 1.080.000 Euro (330.000 Euro Zuwendungsbescheid sowie 750.000 Euro aus der Hessenkasse).

Kreisbrandmeister Frank Jacob, Andreas Küllmer (Geschäftsführer Kilian Bau), Mario Gerhold, Nico Imke (Kilian Bau) und Oliver Steyer bereiten die Zeitkapsel vor. Mit enthalten ist auch die aktuelle Ausgabe der Heimat Nachrichten Melsungen.

„Hier erhält die ehrenamtliche Feuerwehr ein modernes und technisch gut ausgestattetes neues Zuhause mit bis zu sechs Stellplätzen,“ freut sich Michael Greiner, CDU-Fraktionschef und lobt den Einsatz von Staatssekretär Mark Weinmeister zur Finanzierung. Den Rohbau hat die Firma Kilian Bau aus Körle übernommen. Hinter dem neuen Feuerwehrhaus steht das Architekturbüro Oliver Steyer aus Körle und die Idee beziehungsweise das Anliegen für einen Neubau kam aus der Feuerwehr selbst. Aus dem Gespräch mit Joachim Gerlach, Bauamt Körle, ergab sich, dass das Gebäude unterhalb der Straßenhöhe anfängt. Es sollte daher mit einer Höhe von circa sechs Metern hinten und knapp acht Metern vorne auch die Aussicht aus den dahinterliegenden Wohnungen beim Sonnenhang nicht versperren.

Ein Blick in die Zeitkapsel – noch ohne Heimat Nachrichten.

„Der Neubau ist die bessere Lösung und kommt ohne Kompromisse daher“, freut sich Gerhold bei der Grundsteinlegung vergangenen Freitag. Auch Schulungsräume sind Teil des Neubaus. Die neue Feuerwehr soll im Oktober 2019 bezugsfähig sein – angefangen wurde im August dieses Jahres.

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