Frauenrechte im Fokus: Am Montag startet die Interkulturelle Woche

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Von Montag bis Samstag können Interessierte die interkulturelle Woche in Homberg besuchen. Ein vielfältiges Programm rund um Kultur verspricht ein paar aufregende Tage.

Homberg. Wer nach Spannung und Abwechslung sucht, der kann genau das in Homberg finden – und das gleich mehrere Tage hintereinander. Denn ab Montag, 25. September, bis Samstag, 30. September, veranstaltet die Stadt Homberg die interkulturelle Woche. Los geht es am Montag um 16 Uhr mit der Eröffnung der Ausstellung „Frauen im Kreuzfeuer“ von OXFAM Deutschland. In der Alten Sparkasse im Birkenweg 2, können die Besucher die Arbeiten der britischen Fotografin Jenny Matthews bewundern. Sie dokumentiert den unbeugsamen Überlebenswillen und den Einfallsreichtum von Frauen, die Krieg und Gewalt überlebt haben, ein neues Leben beginnen und entscheidend am Wiederaufbau mitwirken. Diese Frauen fliehen, leiden, kämpfen, verhandeln und setzen sich für den Frieden ein. Zur Eröffnung gibt es süße Köstlichkeiten aus aller Welt bei der Internationalen Kaffeetafel und im Begegnungs-café. Die Ausstellung ist vom 25. bis 30. September immer während der Öffnungszeiten in der Alten Sparkasse zu besichtigen.

Am darauffolgenden Dienstag können sich die Gäste in der Obertorstraße 7 um 19 Uhr eine 127 Minuten lange Hollywoodspielfilmproduktion von 2016 ansehen. Der Film erzählt eine Geschichte über unerkannte Heldinnen, die zu Beginn der sechziger Jahre bei der NASA arbeiten und an vorderster Front an einem der wichtigsten Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte beteiligt sind. Die historische Filmbiographie wurde in drei Kategorien für den Oscar nominiert, darunter als bester Film, und ist ab null Jahren freigegeben.

Weiter geht es am Mittwoch mit einer Lesung der Autorin Sineb El Masrar. Sie stellt ihren Roman „Emanzipation im Islam – eine Abrechnung mit ihren Feinden“ um 19 Uhr im Möbel-EinLaden in der Westheimer Straße 7 vor. In ihrem neuen Buch zeigt die Autorin, was und vor allem wer Muslimas heute in Deutschland und weltweit daran hindert, ein emanzipiertes und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Faktenreich und leidenschaftlich erklärt Sineb El Masrar: Furchtlose muslimische Mädchen und Frauen kämpfen mit großen Widerständen – und mit Feinden, die sich einer ganzen Generation manipulativ in den Weg stellen. Damit müsse Schluss sein. „Habt endlich den Mut, eure Rechte für ein gleichberechtigtes Leben einzufordern“, ruft El Masrar ihren Glaubensschwestern zu.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Spenden werden gerne entgegen genommen.

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