Muslime pflanzen Baum als Zeichen für Frieden und Freundschaft

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Da steht der Baum: (v.l.) Rafique Khawaja (Leiter für Soziale Dienste aus Frankfurt) Mansoor Rasul (Vorsitzender der Herren in Wabern), Ullrich Grün (Bauamt Gemeinde Wabern), Rafi Khan (Vorsitzender der Herren Region in Hessen aus Marburg) und Tariq Mahmood (Vorstandsmitglied in Wabern).

Als Geste des Friedens und der Freundschaft spendete die Ahmadiyya Gemeinde der Gemeinde Wabern am 2. Mai zum zweiten Mal einen Baum.

Wabern. Im Rahmen ihrer bundesweiten Initiative „Baumpflanzung – Eine Geste des Friedens und der Freundschaft“ spendete die Ahmadiyya Gemeinde der Gemeinde Wabern am 2. Mai zum zweiten Mal einen Baum. Gepflanzt wurde der noch junge Walnussbaum in Anwesenheit von Ulrich Grün, Mitarbeiter des Bauamts Wabern, der stellvertretend für den verhinderten Bügermeister Claus Steinmetz eingesprungen war und circa zehn Mitgliedern der Ahmadiyya Gemeinde. Pünktlich um 11 Uhr traf man sich im Park hinter dem Waberner Rathaus.

Mansoor Rasul Muzafar, Vorsitzender der Herrn in der Ahmadiyya Gemeinde Wabern, hatte die Aktion mit Bürgermeister Steinmetz im Vorfeld besprochen. Die Mitglieder der Ahmadiyya Gemeinde möchten mit dieser Geste ihre Verbundenheit und Verwurzelung zu den Städten und Gemeinden, in denen sie leben, zeigen. Bisher fanden über 700 Baumpflanzaktionen über ganz Deutschland verteilt statt.

Ulrich Grün bedankte sich bei strahlendem Wetter für die Baumspende. Er lobte die damit verbundene Absicht der Ahmadiyya Gemeinde. Man habe sich für den Standort im Park hinter dem Rathaus entschieden, weil hier genügend Platz für einen Walnussbaum vorhanden ist und weil hier auch Waberner Bürgerinnen und Bürger oft spazieren gehen. Er hob das gemeinnützige Engagement der Ahmadiyya Gemeinde und ihre Einstellung nicht nur präsent zu sein, sondern sich gesellschaftlich einzubringen, hervor.

Rafique Khawaja, Leiter für Soziale Dienste, war aus der Zentrale in Frankfurt gekommen und stellte kurz die Ahmadiyya Gemeinde und ihre Aktivitäten vor. Die Ahmadiyya Gemeinde ist schon sehr lange in Deutschland ansässig und aktiv. Neben den Baumpflanzaktionen nimmt sie an Säuberungsaktionen, zum Beispiel dem Neujahrsputz, teil, besucht Altenheime und Krankenhäuser, sie veranstaltet Wohltätigkeitsläufe, lädt Obdachlose und Flüchtlinge zum Essen ein, spendet Blut und noch vieles andere mehr. 2013 hat sie als erste muslimische Organisation in Deutschland den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts erhalten. Zum Abschluss hatten die Ahmadis einige pakistanische Spezialitäten, Pakora und Samosa, vorbereitet. Dazu gab es Kaffee und andere Getränke.

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