Sieben auf einen Streich – Nachtschwärmer unterwegs beim 8. Kneipenfest in Fritzlar

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Einmal kurz frische Luft tanken: Ex-Geburtstagskind Julia Schenk (li.) und ihre Gäste gönnen sich am Marktbrunnen eine kleine Verschnaufpause.

In sieben Kneipen ging es beim achten Fritzlarer Kneipenfest musikalisch wieder ordentlich ab.

Fritzlar. Der Fritzlarer Marktplatz war am Samstagabend wieder Drehkreuz für die Nachtschwärmer in der Domstadt, bereits zum achten Mal hatten sieben Gaststätten zum Kneipenfest mit Livemusik eingeladen.

Im Café Hahn wurde es bereits am frühen Abend eng, allein die Band „Nightcruise“ war mit neun Musikern anwesend und ihre Songs aus den 60er Jahren lockten obendrein scharenweise Gäste an. Hanna Sunnus und ihre Schwester Clara hatten Glück, sie fanden einen Platz direkt vor der ebenerdigen Bühne. Andere machten es sich vor der Tür gemütlich und lauschten von dort aus der Musik.

Das Michael Leser Duo sorgte im „Nägel“ für Stimmung, Astrid Krammer und ihr Team hatten derweil alle Hände voll damit zu tun, die Gäste zu versorgen. „Learning to fly“ sangen „Nur.So“ im Josephskeller und erinnerten damit an den kürzlich verstorbenen Tom Petty.

Bildergalerie vom Fritzlarer Kneipenfest

 © Köster
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Vor der Theke von Wirt Florian Hetzler genossen Katrin Schon und ihre Mitstreiterinnen einen Weißwein-Mix namens „unglaublich“, ihre Männer am Tisch nebenan blieben lieber beim Kneipen-Klassiker Bier. „Unser Ziel ist eine große Runde“, waren sich die beiden Gruppen einig und rückten im urigen Gewölbe noch etwas zusammen, weil immer mehr Gäste von draußen kamen.

Holger Höhmann und seine Kameraden vom Knobelverein „Jule“ aus Metze hatten es sich in der Taverne Athos gemütlich gemacht – das Trio „Rockoff“ begeisterte unterdessen mit seinem Unplugged-Programm. Am Marktbrunnen schnappten Julia Schenk und ihre Freundinnen aus Borken erst einmal frische Luft, „wir wollen in jede Kneipe mal hineinschauen“, lautete der Plan des Ex-Geburtstagskinds und seinen Gästen.

Aus der Turmschänke drang der Bryan-Adams-Song „Summer of 69“ bis nach draußen, drinnen begeisterte das Duo „Sixtyfour“ sein Publikum mit weiteren All-Time-Hits. Karibisch ging es im „Cuba Libre“ zu, „Los Cuban Boys“ brachten die Gäste mit Latin-Rock zum ausgelassenen Tanzen.

Die darüber liegende Sportsbar machte ihrem Namen alle Ehre, die Mark Prang Band rockte den Saal und zog das Publikum in ihren Bann. Bis weit nach Mitternacht nutzten die Besucher das musikalische Angebot für ein reges Kneipe-wechsel-dich-Spiel.

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