Neues Logo wirbt für mehr Rücksichtnahme zwischen Radfahrern und Landwirten

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Das Logo am R5 von Homberg-Lembach und Borken-Freudenthal kommend Richtung Borken-Singlis wird von dem Außendienstmitarbeiter Ralf Dabeck auf den Wirtschaftsweg gesprüht.

Das erste Logo wurde kürzlich am Fernradweg R5 zwischen Borken und Homberg angebracht. Weitere Logos in der gesamten Großgemeinde Borken sollen folgen.

Borken. Manchmal wird es eng auf den Wirtschaftswegen. Gerade im Sommer, zur Erntezeit, kommen sich Radfahrer und landwirtschaftliche Fahrzeuge dort gefährlich oft zu nahe. Um an die Rücksichtnahme der verschiedenen Akteure zu appellieren, werden auch in der Großgemeinde Borken an einigen besonders stark frequentierten Verkehrspunkten Hinweis-Logos aufgesprüht. Das erste wurde kürzlich am Fernradweg R5 zwischen Borken und Homberg angebracht. Es ist ein Fernradweg, der stark frequentiert ist. Radfahrer und Landwirtschaft teilen sich den schmalen Weg, der mitten durch landwirtschaftliche Flächen führt.

Sommerliche Temperaturen, schönes Wetter und die aktuelle Corona-Krise locken viele Radfahrer nach draußen auf die Wirtschaftswege. Doch gleichzeitig ist die Ernte in vollem Gange und die Landwirte nutzen die Straßen, um ihre Flächen zu erreichen. Auf den Wegen gibt es unterschiedliche Interessen und es soll dafür geworben werden, dass man aufeinander Rücksicht nimmt. Aus diesem Grund wurde die Aktion „Rücksicht macht Wege breit“ gemeinsam mit den Kreisbauernverbänden ins Leben gerufen. Auf verschiedenen Wirtschaftswege werden Logos aufgesprüht, die dazu auffordern, bei entgegenkommendem Verkehr Platz zu machen. Der Kreisbauernverband Schwalm-Eder und die Stadt Borken stellen die benötigte Markierungsfarbe zur Verfügung.

Die Aktion soll ein Appell sein, sowohl an die Landwirte, bei entgegenkommendem Verkehr langsam und vorsichtig zu fahren, als auch an die Radfahrer, in solchen Situationen anzuhalten, vom Fahrrad abzusteigen und an den landwirtschaftlichen Fahrzeugen vorbeizuschieben. „Mit den neuen Logos am R5 zwischen Borken, Singlis und Freudenthal sind die ersten Schritte getan“, berichtet Susanne Norwig vom Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung Borken. Weitere Logos in der gesamten Großgemeinde Borken sollen folgen.

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