Neujahrsempfang Borken: Baby, Integration und neuer Bürgermeister

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Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm begrüßte Borkens jüngsten Bürger: Marlon Michel und seine Eltern Simone und Markus aus Kerstenhausen. Foto: Grau

Beim Neujahrsempfang am Freitagabend konnte Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm hunderte Gäste begrüßen.

Borken. Es war sein erster offizieller Abend als Bürgermeister von Borken. Beim Neujahrsempfang am Freitagabend konnte Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm hunderte Gäste begrüßen. Darunter auch seinen jüngsten Bürger: Marlon Michel kam am 6. Januar um 17.24 Uhr in Kassel zur Welt und ist seitdem der ganze Stolz seiner Eltern Simone und Markus Michel aus Kerstenhausen.

Stadtverordnetenvorsteher Heinz Meier eröffnete den von der Stadtsparkasse Borken gesponserten Abend mit einem Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2015. "Es war ein bewegendes Jahr, das mit einem umjubelten Neujahrskonzert begann. Im Frühjahr wichen die Bagger aus der Bahnhofsstraße - das Ergebnis kann sich sehen lassen. Im Juli konnten wir einen positiven Doppelhaushalt vorlegen. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Meier. Die Bürgermeisterwahl im September sei ein weiteres Highlight des Jahres gewesen, ebenso wie das Stadtfest, die Jubiläumsfeier des Bergmannsvereins Borken und der Wecke- und Wurschtmarkt, auf dem sich über 10.000 Besucher durch das leckere Angebot der regionalen Fleischer und Bäcker schnabulierten. "Das Jahr endete mit einem würdigen Abschied von Ehrenbürgermeister Bernd Heßler", resümierte Meier.

Integration durch sportliche Aktivitäten

Ein Thema, das auch in diesem Jahr aktuell sein wird, ist die Integration der Asylbewerber. In einer Talkrunde erklärten Ute Talic, Kreisvorsitzende der AWO, Rolf Waldeck, Leiter der ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuung, Pfarrer Jochen Löber und Recep Akdag, Vorsitzender der türkisch-islamischen Gemeinde Borken, wie die Integrationsarbeit in Borken organisiert wird. "Wir danken besonders den ehrenamtlichen Helfern, denn ohne sie wäre es nicht möglich", betont Talic. Im Begegnungscafé hätten die Borkener die Möglichkeit, ihre neuen Nachbarn aus der Fremde kennenzulernen. Die nächste Gelegenheit dafür böte sich am Dienstag, 23. Februar, um 16 Uhr. Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm wies zum Schluss der Talkrunde auf das Projekt "Integration durch Sport" des Bundesamtes für Migration hin. "Ich bitte alle Vereine, sich darüber Gedanken zu machen. Interessierte können sich mit Udo Maikranz von der Stadtverwaltung in Verbindung setzen", sagte Pritsch-Rehm.

Miteinander und nicht übereinander reden

In seiner Neujahrsrede erinnerte Pritsch-Rehm an die bevorstehende Kommunalwahl und forderte seine Bürger dazu auf: "Gehen Sie wählen. Nur so können Sie die Zukunft ihrer Stadt mitgestalten." Besonders wichtig sei ihm, mit seinen Bürgern ins Gespräch zu kommen. "Gemeinsam geht vieles besser. Wir stehen konstruktiver Kritik positiv gegenüber - auch über Lob freuen wir uns. Scheuen Sie sich nicht, das Gespräch zu suchen. Lassen Sie uns in Zukunft miteinander und nicht übereinander reden", betonte Pritsch-Rehm.

 

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