Neujahrsempfang vom Fritzlarer Kinderhilfswerk mit vielen Gästen

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Begrüßten gemeinsam das neue Jahr: (v. li.) Kuratoriumsvorsitzender Dr. Rudolf Horn, stellv. Vorsitzender Werner Sommerfeld, Bürgermeister Hartmut Spogat, Vorsitzender Georg Frank, Geschäftsführerin Beate Tohmé und Musiker der Gruppe „Herrenabend“.

Beim Neujahrsempfang blickte die Fritzlarer Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück und dankte allen Spendern und Unterstützern.

Fritzlar. „Frohes, neues Jahr! Feliz Ano Novo! Happy New Year...!“ erklangen die Begrüßungsworte zum Neujahrsempfang der Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care in den verschiedenen Sprachen der weltweiten Einsatzländer.

Rund 80 Spender und Unterstützer, Vertreter aus Kirchen und Freikirchen, Vereinen, Schulen und Banken, sowie Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat waren der Einladung gefolgt, um wertvolle Momente, Begeisterndes und Bewegendes des Jahres 2017 zu teilen und erwartungsvoll ins neue Jahr zu blicken.

„Wir sind stolz, dass Sie den Kindern weltweit ein Lachen geschenkt haben“, dankte Bürgermeister Hartmut Spogat allen engagierten Unterstützern und Spendern. Durch wertvolle Spenden, eingebrachte Kreativität und besondere Treue wurde die Arbeit des Kinderhilfswerks auch in diesem Jahr möglich gemacht.

„Voller Dankbarkeit blicken wir auf ein Jahr 2017 zurück, welches uns zum Staunen brachte“, so KHW-Vorsitzender Georg Frank. Das Bücherprojekt des Recyclinghofs aus Borken, das große Engagement der Mitarbeiter des Altenzentrums Eben-Ezer Gudensberg oder die kreative Spenden-Idee der Sinning Ergotherapie mit Standorten in Gudensberg und Kassel wurden in Live-Interviews vertretend für die zahlreichen Spendenaktionen des Jahres 2017 vorgestellt.

Wertvolle Hilfe, die in Nepal für den Wiederaufbau einer Schule nach dem Erdbeben eingesetzt wird oder in Bangladesch für Bildung und Nahrungsversorgung bedürftiger Kinder sorgt. Viel Grund zum Dank, der an diesem Nachmittag im Dietrich-Bonhoeffer-Haus auch durch die zum Schunkeln einladende, fröhliche Musik der Band „Herrenabend“ zum Ausdruck kam.

Ebenso dankte KHW-Geschäftsführerin Beate Tohmé den vielen starken Händen, die in Sambia, Haiti oder Uganda im Rahmen von Workcamps wichtige Aufbauarbeit leisteten, der besonderen Unterstützung durch Unternehmen wie B. Braun Melsungen AG und den vielen Spendern, die ihrem Patenkind in einem der über 20 KHW-Einsatzländer Hoffnung auf ein besseres Leben geben.

So war es eine große Freude, dass ein Gast des Neujahrsempfangs noch am gleichen Nachmittag eine neue Patenschaft für ein Kind aus Bangladesch startete. Die persönlichste Form der Hilfe, die medizinische Versorgung sicherstellt, Bildung ermöglicht und Nahrung schenkt. Denn „wer kann schon mit knurrendem Magen lernen?“, so Tohmé.

Wie es sich anfühlt, Hunger zu leiden, bezeugte Paul Shindhe in dem persönlichen Lebensbericht seiner Andacht. Der Pfarrer der evangelischen Kirche Wabern-Zennern stammt aus einer armen Familie Süd-indiens und erinnerte sich an seine Kindheit zurück, in der seine Mutter oft nicht in der Lage war, die drei Kinder mit einer warmen Mahlzeit oder ausreichend Trinkwasser zu versorgen. Umso eindrücklicher beschrieb er die Bedeutung der Jahreslosung 2018.

Weitere Infos unter:www.global-care.de

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