Metze: Verschollenes Spielgerät taucht nach 25 Jahren wieder auf

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Foto aus dem Jahr 1992, die den Bau des Spielgerätes zeigen. Zu sehen sind eine Besucherin der 1175-Jahrfeier, Uwe Banze und der leider schon verstorbene Helmuth Müller.

Rechtzeitig zur 1200-Jahrfeier des Niedensteiner Stadtteils wurde beim Aufräumarbeiten ein altes Spielgerät wiedergefunden.

Niedenstein-Metze. Bereits vor 25 Jahren wurde im Niedensteiner Stadtteil Metze die 1175-Jahrfeier gefeiert. Damals wurde in einem stehenden Festzug und zur Präsentation des traditionellen Zimmermanns-Handwerks von Metzer Bürgern ein Klettergerüst für den Spielplatz im Wiesenweg gebaut. In aufwendiger Handarbeit wurde das Gerüst an mehreren Tagen erstellt. Nach dem das Fest im Sommer 1992 zu Ende ging und die Aufräumarbeiten abgeschlossen waren, wollten sich die Erbauer nun zusammen mit dem damaligen Ortsbeirat ans Werk machen, das Spielgerät an seinem Bestimmungort zu installieren. Doch das Klettergerüst war nicht mehr aufzufinden und blieb bis zu Beginn dieses Jahres verschollen.

25 Jahre später – im Zuge der Vorbereitungsarbeiten zur 1200-Jahrfeier, die in diesem Jahr vom 18. bis 20. August 2017 gefeiert wird, erzählten sich die Metzerinnen und Metzer auch die eine oder andere Anekdote über die letzte Jahrfeier. „So kam auch das Gespräch auf das damals erbaute und anschließend verschwundene Klettergerüst. Bei einer Aufräumaktion dann, die Ende des letzten Jahres durchgeführt wurde, stieß man plötzlich auf Teile des Klettergerüstes“, erzählt Ortsvorsteher Manfed Ries, der das Spielgerät gut 25 Jahre später wieder ausfindig machen konnte. All die Jahre sei es in der Friedhofshalle des Ortes gelagert worden.

Rechtzeitig zu den Feierlichkeiten der 1200-jährigen Ersterwähnung taucht damit das verschollene Klettergerüst wieder auf und könnte seiner Bestimmung übergeben werden. Die TÜV-Sicherheits-Vorschriften für Spielgeräte haben sich allerdings im Laufe der 25 Jahre stark verändert, so dass ein Aufstellen des Gerüstes erst einmal nicht möglich ist. Es müssten etliche Anpassungen an dem Holzspielgerät vorgenommen werden, damit es genutzt werden dürfte. „Wir werden schauen, was man mit dem Gerüst machen kann“, sagte Bürgermeister Frank Grunewald.

Der Festausschuss plant auf Hochtouren zusammen mit dem Ortsbeirat Metze an dem Jubiläumswochenende in zweieinhalb Wochen. Neben verschiedenen Marktplätzen, wird traditionelles Handwerk und die Geschichte des Ortes, Landwirtschaft und Natur, Spiel und Spaß auf einer Reise durch die Zeit den Besuchern dargeboten. Ein Weindorf, eine große Kaffee- und Kuchentafel und viele weitere Leckereien laden zum Verweilen ein.

Am Freitag, 18. August, wird das Fest offiziell eröffnet. Am Samstagabend spielt in der Festscheune die Band „Vorsicht Gebläse“ – am Sonntag sorgt ab 16 Uhr im Weindorf „Caro, Kiste, Kontrabass“ für Unterhaltung.

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