In Niedermöllrich wurden elf Kinder in der Eder getauft

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Wie Jesus am Jordan – beeindruckende Flusstaufe in Niedermöllrich.

Wabern-Niedermöllrich. Wenn gleich zwei Pfarrer und ein Dekan mit Gummistiefeln unter dem Talar zum Gottesdienst erscheinen, muss wohl ein ganz besonderer Kirchgang anstehen. Dieser fand jetzt hinter dem Niedermöllricher Dorfgemeinschaftshaus am Ufer der Eder statt.

Die beiden Kirchspiele Niedermöllrich-Lohre-Niedervorschütz und Wabern-Uttershausen hatten nämlich zu einer ganz außergewöhnlichen Tauffeier eingeladen. Das Besondere daran war, dass die insgesamt elf Täuflinge ihr Sakrament direkt in der Eder mit heimischem Nass erhielten.

Die Idee, den längsten Nebenfluss der Fulda quasi sinnbildlich zum Jordan werden zu lassen, kam von den beiden Pfarrern Helge Abel und Olliver Heinemann. "Wir haben uns gesagt: Ein Gottesdienst in der freien Natur, die ja Gottes schönste Kirche ist, ist auch mal eine gute Alternative zu den bewährten Kirchenräumen", so Abel.

Dass sie damit richtig lagen, bewies die große Resonanz der Eltern, ihre Sprösslinge zur Flusstaufe anzumelden. Aber auch der Gottesdienst selbst fand regen Zuspruch. Dicht gedrängt saßen Eltern, Freunde und Verwandte der Täuflinge beieinander, um die Taufe an und in der Eder zu begleiten. "Mit jeder Taufe erinnern wir uns an die Taufe Jesu und nehmen Menschen in die Gemeinschaft Jesu Christi auf", unterstrich Pfarrer Abel in seiner Predigt.

Fotos: Hilbert

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