Was lange währt: Nach rund 20 Jahren Planung Radweg zwischen Kerstenhausen und Kleinenglis eröffnet

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Nach 20 langen Jahren hat das Warten endlich ein Ende: Der Radweg Kerstenhausen-Kleinenglis wurde freigegeben. Mit im Bild: Bad Zwestens Bürgermeister Michael Köhler (links), Erster Kreisbeigeordneter und Vizelandrat Jürgen Kaufmann (vierter v.li.), Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson (Mitte), MdB Dr. Edgar Franke (dritter v.re.), Borkens Ehrenbürgemeister Bernd Heßler (zweiter v.re.) und Regionaler Bevollmächtigter von Hessen Mobil Ferdinand Weber (rechts).

Schon vor 18 Jahren bat Bad Zwestens Bürgermeister Michael Köhler um den Bau des Radweges, der am Mittwoch endlich eröffnet wurde. Mit der geschlossenen Lücke zwischen Kerstenhausen und Kleinenglis können nun auch die Bad Zwestener mit dem Rad sicher nach Borken.

Borken. „Das Wetter können wir zwar nicht machen, aber dafür ist endlich der Radweg fertig“, sagte Ferdinand Weber, Regionaler Bevollmächtigter von Hessen Mobil, als der Radweg Kerstenhausen-Kleinenglis am Mittwoch im Regen freigegeben wurde. Fast 20 Jahre hat es gedauert, den Radweg zu bauen, oder viel mehr: zu planen. „Sobald die Pläne stehen, geht der Bau ganz schnell“, so Weber.

Rund 650.000 Euro habe der Radweg gekostet, der weit genug von der Bundesstraße 3 entfernt sei, dass auch Jugendliche dort sicher unterwegs sind, betonte Vizelandrat Jürgen Kaufmann: „Damit sind diese auch ohne Führerschein oder Auto im ländlichen Raum mobil.“ Auch Staatssekretär Mathias Samson erklärte, dass mit diesem Weg Rad- und Autoverkehr getrennt seien und damit die Verkehrssicherheit für Fahrradtouristen und auch für Einheimische, die Entspannung am Badesee Stockelache suchen, gestiegen sei. Der rund zwei Kilometer lange asphaltierte Weg schließt eine Lücke zwischen dem Fernradweg R 4/R 5 und dem Schwalmradweg. Gleichzeitig verbindet er Kerstenhausen mit dem beliebten Naturbadesee Stockelache. Samson dankte dem Bund dafür, das Projekt komplett finanziert zu haben.

Einen muss die Eröffnung besonders gefreut haben: Bad Zwestens Bürgermeister Michael Köhler stellte das Projekt bereits vor 18 Jahren – zu Beginn seiner ersten Amtszeit – beim damaligen Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch vor und bat um dessen Unterstützung. Köhler hatte immer wieder bei wechselnden Verkehrsministern auf das Problem hingewiesen. Nun kam für ihn endlich die Erleichterung: „Nach so langer Zeit ist es umso erfreulicher, dass der Lückenschluss von Bad Zwesten zur Stockelache fertiggestellt ist.“

Die Führung über die Ampel kritisiert Bad Zwestens Bürgermeister allerdings. Ihm wäre es lieber gewesen, die Strecke unter der Autobahn herzuführen. Immerhin sei die Schaltung der Ampel praxistauglich.

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