Beim Rasthof Hasselberg: Fußgänger stirbt auf der A7

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Pkw von fünfköpfiger niederländischer Familie (zwei Erwachsene und drei Kinder) erfasst ukrainischen Lkw-Fahrer, als dieser die Autobahn überqueren wollte.

A 7/Rasthof Hasselberg. Kurz nach 19 Uhr am gestrigen Samstagabend kam es zu einem schweren Unfall mit einem Fußgänger auf der A7, kurz vor dem Rasthof Hasselberg Ost, bei der eine Person starb.

Nach ersten Ermittlungen der Autobahnstation in Baunatal wurde der tödlich verletzte Fußgänger auf dem mittleren von drei Fahrstreifen in Richtung Norden von einem Pkw erfasst. In dem Pkw befand sich eine fünfköpfige niederländische Familie (zwei Erwachsene und drei Kinder), die unverletzt blieb.

Bei dem tödlich verletzten Fußgänger handelt es sich um einen 46-jährigen Lkw-Fahrer aus der Ukraine. Mittlerweile konnte sein Sattelzug mit polnischer Zulassung auf dem Rasthof Hasselberg-West aufgefunden werden.

Gründe, warum der Lkw-Fahrer die Fahrbahn zu Fuß überqueren wollte, sind nicht bekannt. Vermutlich wollte er zurück zu seinem Lkw. Die Staatsanwaltschaft in Kassel beauftragte einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens. Seine Erkenntnisse liegen der Polizei noch nicht vor.

Am niederländischen Pkw entstand im Frontbereich großer Sachschaden, der mit 15.000 Euro angegeben wird. Das Fahrzeug ist nicht mehr fahrbereit.

Die niederländische Familie wird von einem Notfallseelsorger psychologisch betreut und kann vermutlich morgen die weitere Heimreise antreten.

Die Vollsperrung konnte nach der Unfallaufnahme gegen 22 Uhr aufgehoben werden.

Da drei Fahrzeuge mit Batterieproblemen nicht mehr ansprangen, mussten Pannendienste zu Hilfe gerufen werden. Die Stauauflösung wurde dadurch etwas verzögert. Angeforderte Rettungskräfte hatten auf der Anfahrt zur Unfallstelle Schwierigkeiten, da einige Verkehrsteilnehmer nach Staubildung nicht sofort eine Rettungsgasse gebildet hatten.

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