Raum für Reptilienfreunde: Firma Oppermann gibt Räume für die AGAR in Hessen frei

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Bei der offiziellen Übergabe des einstigen Sozialraumes der Oppermann-Belegschaft an AGAR: (v.li.) Nicola Lutzmann (Bündnis 90/die Grüne, Fachauschuss Ökologie & DGHT-Aktivist), Matthias Nörthen (Geschäftsführer der Firma Irma Oppermann), Roland Schippany (Planungsleiter der Firma Irma Oppermann), Robert Madl (Vorsitzender der AGAR), Claus Steinmetz (Bürgermeister der Gemeinde Wabern) und Detlef Schmidt (Vorstandsmitglied der AGAR).

Im Waberner Ortsteil Niedermöllrich hat die Firma Oppermann ihre Räume der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen, kurz AGAR, kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Beisein von Bürgermeister Claus Steinmetz erfolgte nun die Übergabe.

Wabern-Niedermöllrich. Die „Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen e.V.“, kurz AGAR, hat ab sofort eine Außenstelle im hessischen Norden. Genauer gesagt in Wabern-Niedermöllrich.

Die Firma Irma Oppermann aus Edertal übergab der AGAR nunmehr im Beisein von Waberns Bürgermeister Claus Steinmetz kostenlos den auf dem Gelände des Kieswerks Niedermöllrich gelegenen einstigen Sozialraum der Belegschaft. Dieser wird zukünftig für die Fortführung von Schutzmaßnahmen für Laubfrösche, Kreuzkröten und Zauneidechsen genutzt, die auf den Brachflächen des Werksgeländes gute Biotope vorfinden.

Zudem können hier Informationsveranstaltungen rund um den Schutz der Herpetofauna in diesem Gebiet stattfinden.

„Wir als AGAR sind sehr dankbar, dass uns die Firma Oppermann direkt im Umfeld unserer Schutzmaßnahmen für Amphibien und Reptilien das ehemalige Mitarbeiterhaus überträgt. Ab sofort hat die AGAR auch eine Außenstelle Nord“, freute sich AGAR-Vorsitzender Robert Madl bei der offiziellen Schlüsselübergabe.

Und AGAR-Vorstandsmitglied Detlef Schmidt, der die AGAR-Maßnahmen im hessischen Norden koordiniert, ergänzte: „Die Firma Oppermann arbeitet in Sachen Naturschutz seit mehr als 20 Jahren vorbildlich mit der AGAR zusammen. So wurden auf dem Kiesabbaugelände beispielsweise verschiedene Gewässer für Lurche angelegt, Steinhaufen aufgeschüttet und Flächen von der Vegetation befreit.“ Matthias Nörthen, Geschäftsführer der Firma Irma Oppermann, gab die Komplimente zurück: „Wir arbeiten seit langer Zeit erfolgreich bei Umweltschutz-Themen mit der AGAR zusammen.

Umso mehr freut es uns, dass wir der AGAR jetzt feste Räumlichkeiten vor Ort zur Verfügung stellen können.“ Gemeinsam mit Planungsleiter Roland Schippany übergab er persönlich den Schlüssel an die Naturschutzorganisation.

Nach Stilllegung der vorherigen Kiesabbaufläche zieht sich das Unternehmen, das in der Region noch an anderen Stellen Abbau betreibt, nun aus dem Gelände zurück, lässt der AGAR aber besagtes Gebäude zurück. Die AGAR wiederum wird sich auch in Zukunft vor Ort für den Erhalt der guten Lebensbedingungen für die dort vorhandenen Lurche und Kriechtiere einsetzen, wovon natürlich immer auch andere Tierarten profitieren.

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