Rebensaft unterm Platanen-Dach: Melsunger Weinfest lockte zum 23. Mal

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Am Wochenende fand in der Melsunger Altstadt das 23. Weinfest statt. Einmal mehr kamen zahlreiche Besucher in die Bartenwetzerstadt, um sich ein Gläschen Rebensaft schmecken zu lassen.

Melsungen. Seit vielen Jahren lockt das Weinfest Bacchus-Jünger aus Melsungen und Umgebung unter das Platanen-Dach neben dem Rathaus. Diesmal meinte es Petrus besonders gut mit den Bartenwetzern, denn der August zeigte sich von seiner besten Seite. „Das schöne Wetter wird uns den Platz füllen“, sagte Bürgermeister Markus Boucsein bei seiner Begrüßung am frühen Freitagabend und er sollte Recht behalten. Besonders willkommen hieß er die Ehrengäste, darunter Landrat Winfried Becker, den Landtagsabgeordneten Günter Rudolph sowie Stadtverordnetenvorsteher Timo Riedemann. Zudem gab sich Felsbergs Weinkönigin Karina I. die Ehre. Mit einem Gläschen „Böddiger Berg“ stießen sie gemeinsam auf das 23. Melsunger Weinfest an.

Auch auf der Bühne ging es zunächst „nochthessisch“ zu, denn „de Schnibbelbohnen“ aus Fuldabrück heizten den Gästen mit lokaler Musik auf zum Teil außergewöhnlichen Instrumenten ein. Peter Dahnke vom Tovalino Casa hatte dagegen Wein aus Portugal im Angebot, die Spangenbergerin Christa Roddewig ließ sich einen besonderen Wein-Cocktail mit Holunder-Sirup, Waldbeeren und Minze schmecken. Klaus Jürgen Schmitt wurde zumindest an diesem Wochenende wieder zum Melsunger. „Ich komme seit 20 Jahren hierher“, erklärte der Winzer aus dem Rheingau – bereits seine Eltern belieferten seit den 50er-Jahren eine Gaststätte in Obermelsungen.

Auch aus anderen Anbaugebieten waren Weinproduzenten an die Fulda gekommen. Etwa Emmy Ziegler aus dem Elsass, Rianne Tuerlings-Gabel aus der Pfalz oder Diana Lother aus Franken. Margrid Grede und ihre Mitstreiter vom Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen boten Rebensaft von der Mosel und für die Fans von Schirmchendrinks mixte Luisa Finis unter anderem den „Zwei Pfennig Brücken Spezial“ und zwar „gerührt, nicht geschüttelt“. Wer gar nicht auf seinen Gerstensaft verzichten wollte, bekam bei Martina Kohl und ihrem Team ein frisch gezapftes „Hessisches Löwenbier“.

Bei Einbruch der Dunkelheit war der Platz rund ums Rathaus voll mit Menschen, die das gemütliche Beisammensein inmitten des illuminierten Fachwerkambientes sichtlich genossen.

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