Mit Regenbogen gegen Corona

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Stolz präsentieren Thea (li.) und Noah ihren Regenbogen.

Die Corona-Quarantäne trifft Kinder besonders hart, da sie bei frühlingshaften Temperaturen und strahlender Sonne nicht mit ihren Freunden spielen dürfen. Die bunte Vielfalt von Regenbögen soll sie von der Krise ablenken.

Borken-Dillich. Mit den Freunden auf den Spielplatz gehen oder in der Nachbarschaft miteinander spielen ist momentan untersagt. Zu groß ist die Ansteckungsgefahr und damit die Weiterverbreitung des Corona Virus. Kinder müssen momentan im engen Kreis der Familie wohl oder übel mit den Eltern Vorlieb nehmen. Diesen gehen wiederum die Ideen aus, um die Kleinen bei Laune zu halten.

Aus Italien schwappte vor Kurzem ein neuer Trend zu uns nach Deutschland. In Fenstern, an Zäunen und in Vorgärten, überall sieht man im Vorbeifahren bunte Regenbögen. Die Aktion #regenbogengegencorona ist ein Zeichen der Solidarität, das sich durch die sozialen Medien verbreitet und inzwischen auch den Schwalm-Eder-Kreis erreicht. hat.

Im Vorgarten von Familie Bernhardt-Brandner in Dillich sorgt seit vergangener Woche ein großes Regenbogen-Schild für ein wenig Freude in der Krisenzeit. „Ich habe mich durch die in den sozialen Medien geposteten Regenbogen von Kindern mit dem Appell, bei dieser Aktion mitzumachen einfach inspirieren lassen“, sagt Sarah Bernhardt-Brandner. Bei ihren beiden Kindern Noah (6) und Thea (3) stieß die junge Mutter sofort auf Begeisterung.

Und so entwickelte sich die Aktion zu einem Familienprojekt im heimischen Garten. Papa Marco fertigte das Holzschild und baute es anschließend im Vorgarten auf, Mama Sarah zeichnete die Regenbogenvorlage und die Namen auf, die von Noah und Thea farbenfroh ausgemalt und verziert wurden.

„Wir möchten damit erreichen, dass sich der Gedanke der Aktion, ein farbenfrohes Signal in Zeiten von Corona von Kindern für Kinder zu senden, verbreitet“, erklärt Sarah Bernhardt-Brandner die Intention des Projekts. „Mit diesem Regenbogensymbol sollen die Kinder sich verbunden fühlen, es soll zeigen ‚auch wir bleiben zuhause‘ und das ist auch gut und wichtig, auch wenn man gerne wieder mit anderen spielen würde.“ Die junge Mutter hofft, dass noch auch andere Kinder sich der schönen Aktion anschließen. Die ersten Reaktionen auf den großen Regenbogen im Vorgarten der Familie seien positiv sowohl von den Nachbarn als auch in den sozialen Netzwerken.

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