Region Knüll soll Naturpark werden - Letzter Schritt bis zur Anerkennung läuft

Blick vom August-Franke-Turm auf dem Knüllköpfchen.
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Blick vom August-Franke-Turm auf dem Knüllköpfchen.

Die Region Knüll soll Naturpark werden und kommt diesem Ziel immer näher: Die rechtlichen Anforderungen des Projekts des Zweckverbands Knüll sind bereits er-füllt, bis zur Ausweisung des Knülls als Naturpark fehlt nur noch ein letzter Schritt: die Offenlegung der Abgrenzungskarten.

Schwalm-Eder. Nach Informationen der Kreisverwaltung könne Bürgerinnen und Bürger des Schwalm-Eder-Kreises die Karten ab sofort und bis zum 31. März bei der Kreisverwaltung in Homberg einsehen. Aufgrund der Corona-Pandemie bittet die Kreisverwaltung um vorherige telefonische Terminvereinbarung unter der 05681 / 775-470.

Mögliche Einwände gegen das Projekt Naturpark Knüll können schriftlich beim Schwalm-Eder-Kreis eingereicht werden. Diese werden dann an das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zur weiteren Bearbeitung versandt.

Der Schwalm-Eder-Kreis ist mit acht Kommunen am Naturpark beteiligt. Dazu zählen: Knüllwald, Neukirchen, Oberaula, Ottrau und Schwarzenborn vollständig sowie Frielendorf, Homberg und Morschen anteilig.

Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann und Landrat Winfried Becker sind sich einig: „Durch die Ausweisung des Naturparks Knüll mit seiner einzigartigen Landschaft wird unsere Region in vielerlei Hinsicht sowohl touristisch wie auch wirtschaftlich gestärkt und weiter an Attraktivität gewinnen.“

Eckdaten zum Naturpark Knüll

Das Gebiet des geplanten Naturparks liegt im Knüllgebirge in Nordhessen und erstreckt sich über die Landkreise Schwalm-Eder und Hersfeld-Rotenburg. Die höchsten Erhebungen sind das Knüllköpfchen mit 634 Metern Schwalm-Eder) sowie der Eisenberg mit 636 Metern Hersfeld-Rotenburg). Der Naturpark umfasst eine Fläche von 83.258 Hektar, da-von sind knapp 43 Prozent Schutzgebiete und etwa 32 Prozent unzerschnittene Flächen. Über die Hälfte der Flächen ist bewaldet, 43 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt.

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