Rote, blaue, gelbe und grüne Grashüpfer: Neue KiTa in Guxhagen wird im August eröffnet

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Das Team der neuen KiTa „Kleine Grashüpfer“ freut sich auf baldigen Trubel im neu gebauten Kinderparadies in Guxhagen.

Noch laufen die Bauarbeiten an der neuen KiTa des Gertrudenstifts aus Baunatal auf Hochtouren, doch in nur wenigen Tagen erkunden die "Kleinen Grashüpfer" die Räume der Guxhagener KiTa.

Von VANESSA VON LENGERKEN

Guxhagen. Am Fuße des Fuldabergs laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Nur noch wenige Tage, dann wird die neue Guxhagener KiTa des Gertrudenstifts aus Baunatal in Kinderhände übergeben werden. Ab 1. August dürfen dort die „Kleinen Grashüpfer“ auf 950 Quadratmetern spielen und toben. Das Außengelände umfasst ganze 1.500 Quadratmeter.

Es wird drei altersgemischte Gruppen für Kinder von zwei bis sechs Jahren geben, ebenso eine Krippengruppe für Kinder unter drei Jahren. Insgesamt hat die KiTa „Kleine Grashüpfer“ zukünftig Platz für 87 Kinder.

Die gelbe Gruppe hat den Schwerpunkt Rollenspiele, bis sich hier aber Kinder verkleiden können, bedarf es noch ein paar Tage Baustellenphase.

Jede der vier Gruppen hat eine eigene Farbe, die sich in den Gruppenräumen wiederfindet. So kennzeichnen beispielsweise rote Wandfarbe, Teppiche und Stühle den Raum der Krippenkinder – blau, grün und gelb sind die Farben der jeweiligen altersgemischten Gruppen.

„Nach dem Motto ‘weniger ist mehr’ hat jede der Gruppen eine Grundausstattung an Spielzeug, zudem wird es dann immer eine Besonderheit der Gruppe geben“, so Leiterin Anja Klement. Aus diesem Grund sind die Gruppenräume zweigeteilt. Über eine Treppe gelangen die Kinder auf eine Hochebene. Für jede der Gruppen wurde ein spezieller Schwerpunkt entwickelt. Die gelben Gruppenkinder widmen sich in Projekten dem Thema Rollenspiel mit verschiedenen Verkleidungsmöglichkeiten. Die grünen finden auf ihrer Hochebene Entspannung und Rückzug mit Handpuppen und einer Höhle. Eine Ritterburg steht in der blauen Gruppe, die sich mit dem Schwerpunkt Bauen und Konstruieren befasst.

Leiterin Anja Klement hat gemeinsam mit den Architekten geplant, um den KiTa-Alltag zu optimieren: beispielsweise mit dieser Erhöhung für die Kleinen zum Händewaschen

„Die Kinder dürfen auch mal auf den Hochebenen der anderen Gruppen spielen, lernen so den sozialen Umgang aber auch, was es heißt zu warten oder mal eine Absage zu erhalten, wenn schon zu viele Kinder auf der Ebene spielen“, so Klement. Ebenso würden sie aus ihren gewohnten Räumen herausgeholt und erweitern ihre sozialen Kontakte.

Unter religionspädagogischen Gesichtspunkten sollen den „Kleinen Grashüpfern“ wichtige Werte wie Respekt, Wertschätzung und Nächstenliebe vermittelt werden. Dabei werde auf die religiöse Vielfalt geachtet und diese auch wertgeschätzt. „Wir bieten den Kindern die Chance, die Angst davor zu verlieren, neue Sachen kennenzulernen“, so Klement.

Morgens wird es ein Frühstücksbuffet geben, an dem jedes Kind in einem festgelegten Zeitraum selbstbestimmt teilnehmen kann. „So darf es nach seiner eigenen Intuition entscheiden, ob es noch einpaar Minuten spielen möchte oder Hunger hat und mit dem besten Freund zusammen essen geht. Das stärkt die Selbstwahrnehmung und das soziale Miteinander“, so Klement.

Das junge 16-köpfige KiTa-Team lernt sich seit knapp anderthalb Wochen kennen: „Es herrscht eine schöne Grundstimmung bei uns. Wir entdecken gerade gemeinsam, was uns als Team ausmacht, welche Stärken und Schwerpunkte wir neben der religiösen Pädagogik haben“, erzählt Klement. Beispielsweise schwärmt ein großer Teil des Teams für den Wald, weshalb eine Kooperation mit dem Guxhagener Waldkindergarten geplant ist, „damit die Kinder sich selbst in der Natur erleben können“.

Letzte Handgriffe: Jede der KiTa-Gruppen bekommt eine Besonderheit auf ihrer jeweiligen Hochebene. Ritterburg, Kuschelhöhle oder die Verkleidungskiste garantieren Spaß.

Die Kinder dürfen schon ab dem 1. August die neuen Räume ihrer KiTa erkunden, das Eröffnungsfest wird erst am 31. August um 16 Uhr stattfinden. „So haben die Kinder genug Zeit, sich einzugewöhnen und mit ihrer KiTa zu identifizieren.“

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