Schalentiere im Singliser See könnten gegen Krankheit Krebs helfen

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Ein Forschungsteam des Deutschen Krebsforschungszentrums der Universität Heidelberg war in diesen Tagen am Singliser See unterwegs, um Marmorkrebse zu fangen.

Mitarbeiter des Deutschen Krebsforschungszentrums der Universität Heidelberg untersuchen Marmorkrebse im Singliser See, um die Krankheit Krebs zu heilen.

Borken-Singlis. Dem einen oder anderen Besucher des Singliser Sees ist es sicher schon aufgefallen: Seit geraumer Zeit häuft sich dort die Anzahl von Marmorkrebsen. Der Singliser See ist einer von fünf bestätigten Seen in Deutschland, in denen diese Krebsart vorkommt. Dies war auch ein Grund, warum das Deutsche Krebsforschungszentrum der Universität Heidelberg mit der Betriebsleitung des Borkener Seenlandes Kontakt aufgenommen hatte.

Mitarbeiter dieser Abteilung waren in den vergangen Tagen am Singliser See unterwegs, um Krebse für wissenschaftliche Untersuchungen zu entnehmen. Denn die Marmorkrebse sind auch für Wissenschaftler interessant, die Forschungen zu der Erkrankung „Krebs“ betreiben.

„Auch Krebszellen entwickeln sich ähnlich, wie die Klone der Marmorkrebse aus einer Stammzelle. Ohne zu wissenschaftlich zu werden, kann man grob sagen, dass in der Forschung versucht wird, aus der Entwicklung und Veränderung der Marmorkrebse abzuleiten, wie sich Krebszellen entwickeln“, so Sina Tönges vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Stefan Pruschwitz, Betriebsleiter des Borkener Seenlandes, besuchte die Forscher: „Wir wünschen dem Team viel Erfolg bei seinen Forschungen und sind gerne bereit, einige unserer Krebse für das Forschungsprojekt zur Verfügung zu stellen.“

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