Harle jetzt mit hölzernem Schlosskonder

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Von links: Ortsvorsteher Peter Schlombs mit den Urenkeln vom „Schlosskonder Konrad Stieglitz“, Antoni und Konrad Stieglitz (er trägt die original Glocke in der Hand).

Ortsvorsteher Peter Schlombs und Konrad Stieglitz, Urenkel des letzten Schlosskonders, weihten die Skulptur jetzt ein.

Wabern-Harle. Bei schönem Wetter erlebte Harle jetzt die Einweihung der hölzernen Skulptur, den Schlosskonder, als ein Programmpunkt zum Dorffest. Ortsvorsteher Peter Schlombs war es vorbehalten mit des Schlosskonders Urenkel Konrad Stieglitz die Skulptur unter großem Applaus neben dem Dorfcafe am Dorfgemeinschaftshaus zu enthüllen.

Im Vorfeld gratulierten Wolfgang Nelke (Vertreter der Gemeinde Wabern), Manfred Uchtmann und Bettina Mangold (Geschichts- und Kulturkreis Wabern e.V.) der Harler Bevölkerung zur neuen Skulptur und waren vom tollen Ambiente des ausgewählten Standortes der Figur begeistert.

Zahlreiche Besucher beim Kaffeetrinken genießen die Idylle in Anni und Franz Wurms liebevoll dekorierten Garten.

Das Backhausteam servierte eine Vielfalt an leckeren Blechkuchen aus dem Holzofen. Dieser wurde mit einer Tasse Kaffee in Anni und Franz Wurms liebevoll dekorierten privaten Garten unter der musikalischen Untermalung der Gensunger Musikanten reichlich verzehrt.

Hiermit schließt sich nun der Erinnerungspfad Wabern mit der 15. Skulptur in Harle. Den kompletten Erinnerungspfad kann man dem Hinweisschild an der Gemeinde Wabern entnehmen. Ebenso ist auch dort ein Flyer mit allen Stationen und den dazugehörigen Erläuterungen erhältlich. Nun heißt es: Auf zum Schlosskonder nach Harle! Am besten an einem Freitag zwischen 15 und 19 Uhr – denn dann gibt es Kaffee mit selbst gebackenen Kuchen direkt nebenan im schönen Dorfcafe.

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EXTRA INFO

Angefertigt von Christine Perseis

Die Skulptur zeigt einen Gemeindediener mit Glocke, wie man ihn noch weit bis ins letzte Jahrhundert hinein in den Dörfern erleben konnte. Der Gemeindediener war ein haupt- oder nebenberuflicher Beschäftigter einer Stadt oder Gemeinde, dessen Aufgabe die mündliche Verbreitung amtlicher Bekanntmachungen und sonstiger Angelegenheiten in einem Ort war. Da die Gemeindediener häufig eine Glocke mit sich führten, um auf sich aufmerksam zu machen, wurden sie in manchen Gegenden auch Ausrufer oder Ausscheller genannt.

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