Schnuddelbänke beleben nordhessische Kleinstadtperlen

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Städtekooperation in der GrimmHeimat NordHessen schließt sich mit pfiffiger Idee der #herzverlieren Kampagne an

Fritzlar. Auf nordhessisch hält man kein Schwätzchen, sondern man „schnuddelt“. Und wo könnte das besser gehen, als auf einer gemütlichen Bank an einem ganz besonderen Ort. Genau dafür haben 15 Städte in Nordhessen ihre eigene „Schnuddelbank“ geschaffen, die regelmäßig auf Entdeckungsreise zu den Lieblingsplätzen der Bürger und Gäste geschickt wird.

„Mit der Schnuddelbank bieten wir Gästen und Einheimischen einen weiteren Treffpunkt, um miteinander ins Gespräch zu kommen und zum Beispiel Tipps für ihre Freizeitgestaltung zu geben“, so Hartmut Spogat, Bürgermeister der Stadt Fritzlar anlässlich der Auftaktveranstaltung in der Domstadt.

Über das Jahr hinweg wandern die Schnuddelbänke an immer neue Lieblingsorte innerhalb der jeweiligen Stadt: auf den Marktplatz, vor belebte Gasthäuser oder in Parks und Gärten. Sie laden zum Ausruhen und Verweilen ein oder bieten einen wunderschönen Ausblick. Sie sind ein Ort der Begegnung. Auch die Schnuddelbank selbst erzählt eine kleine Geschichte, ist doch jede liebevoll und individuell mit regionaltypischen Silhouetten und Worten gestaltet. Produziert wurden die Bänke in der Schreinerei der Korbacher Werkstätten des Lebenshilfe Werkes. Unterstützt wird die Initiative durch die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen.

„Die Schnuddelbänke sind Teil der nordhessenweiten Marketingkampagne #herzverlieren, die 2018 gestartet ist“, sagt Ulrike Remmers, Marketingleiterin der GrimmHeimat NordHessen, und erläutert: „Wir wollen die Menschen motivieren, die Schönheit Nordhessens zu entdecken und weiter zu erzählen. Dazu kombinieren wir analoge Erlebnisse mit digitaler Kommunikation und tragen so in die weite Welt, wie lebens- und liebenswert unsere Region ist.“

In den nächsten Wochen und Monaten entstehen rund um die einzelnen Bänke auch Videos, in denen Schnuddelgeschichten erzählt und in sozialen Netzwerken geteilt werden.

Und Markus Exner (Projektleiter Dachmarke GrimmHeimat), der die Auftaktaktveranstaltung auf dem Fritzlarer Marktplatz moderierte, rief die Nordhessen dazu auf, die Schnuddelbänke umfangreich zu nutzen: „Denn wo kann man schließlich bessere Tipps erhalten, als auf einer liebevoll und individuell gestalteten Schnuddelbank?“

Weitere Informationen gibt es in der neu aufgelegten Städtebroschüre und im Internet unter www.grimmheimat.de.

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Hintergrund

Unter der Dachmarke GrimmHeimat NordHessen koordiniert die Regionalmanagement Nordhessen GmbH in Zusammenarbeit mit Orten, Regionen und Gastgebern die touristischen Aktivitäten in Nordhessen. Dazu zählt auch die Marketingkooperation von 15 nordhessischen Städten, die seit dem Jahr 2011 Marketingaktivitäten gemeinsam durchführen.

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