Schützenfest mit Scheckübergabe

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Jubelnd gehen die Damen des SV Germania Fritzlar aus der Halle: Sie schicken die Gäste mit einer 41:18 Niederlage zurück in den Harz.

Fritzlar.  Die Stimmung in der Sporthalle der König-Heinrich-Schule Fritzlar ließ zu wünschen übrig. Und das bei einer solchen Meisterleistung der Dritte Liga Ost Damen aus Fritzlar: Sie siegten mit 41:18 (17:10) gegen die HSG Osterode-Harz. SV Germania-Torhüterin Danja Auel war bei diesem Spiel die wichtigste Frau, denn: so sehr sich die Damen aus Osterode auch taktisch bemühten, Auel machte ihnen einen Strich durch die Rechnung.

Bis zum 12:10 in der 23. Minute ließen sich die Tabellen-Zehnten von den Tabellen-Zweiten aus Fritzlar nur wenig beeindrucken. Doch dann stieg der Torabstand von Minute zu Minute. Aus der ersten Halbzeit gingen die Domstädterinnen mit einem Vorteil von sieben Toren. Den sie in der zweiten Halbzeit ab der ersten Minute auf einen 23 Tore-Vorsprung ausbauten. Denn: Immer wieder scheiterten die Gäste an Torfrau Danja Auel. "Frustrierend an unserer Niederlage ist der große Torunterschied. Dass wir als Tabellen-Zehnter nur eine geringe Siegeschance hatten, war abzusehen. Wir hätten die Tabellen-Zweiten jedoch gern etwas mehr geärgert", kommentiert HSG-Trainer Roland Friebe nach Abpfiff. "Einen so deutlichen Sieg haben wir nicht erwartet, deshalb freuen wir uns umso mehr. Wir hatten kaum Fehler im Angriff, eine starke Abwehr und natürlich eine sagenhafte Torhüter-Leistung. Danja war großartig", sagt Torwart-Trainer Steffen Schmude, der an diesem Spieltag die SV Germania-Trainerin Viktoria Marquardt interimsweise vertrat. Marquardt leide derzeit an einem Bandscheiben-Vorfall.

Besonders gefreut hat sich an diesem Heimspiel-Abend auch Vorsitzender Heinz Huth. Er nahm in der Halbzeitpause von Kreissparkassen-Direktor Jürgen Bubenhagen einen Scheck in Höhe von 250 Euro entgegen. Der Hauptsponsor des SV Germania verlieh diesen Bonus, um die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins zu belohnen und weiter zu fördern.

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