Schwalm-Eder: Kfz-Innung sieht Autohändler und Werkstätten bedroht

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Die Schließungen der Zulassungsstellen für An-, Ab- und Ummeldungen sowie das Verkaufsverbot haben viele Kfz-Betriebe in Schwierigkeiten gebracht, ist sich die Kfz-Innungen Ziegenhain sicher. Der Wunsch von Obermeister Alexander Schmalz: Öffnung der Zulassungsstellen erweitern und Verbot aufheben.

Schwalm-Eder. Die Kraftfahrzeug-Innung Ziegenhain fordert den Landkreis auf, die Öffnung der Zulassungsstellen zu erweitern. Die Veränderung der Öffnungszeiten könne zu einer Normalisierung beitragen, meinte Alexander Schmalz, Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung Ziegenhain. Sicher gebe es auch Möglichkeiten, um persönliche Kontakte bei der Zulassungsstelle zu vermeiden, um Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen zu schützen. Für die Kraftfahrzeugbetriebe habe die Schließung der Zulassungsstellen Folgen. Fahrzeuge könnten weder an-, ab oder umgemeldet werden.

Für die Zukunft wünschen sich die Kfz-Betriebe eine digitale Umsetzung vom Landkreis, um möglichst viele Arbeitsschritte für eine Zulassung selbst durchführen zu können. Dann müssten nur noch die hoheitlichen Aufgaben von den Verwaltungsbehörden abgewickelt werden, so Schmalz. Die Kfz-Werkstätten haben weiterhin geöffnet. Die Nachfrage ist unterschiedlich.

„Manche Kunden sagen aus Angst ab oder verschieben Wartungsarbeiten. Andere Kunden wiederum haben nun mehr Zeit und nutzen diese um zu uns zu kommen, um die Reifen zu wechseln oder um die fällig Inspektion machen zu lassen“, erklärte Schmalz.

Alexander Schmalz, Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung Ziegenhain, sieht den Kreis in der Pflicht: „Viele Autos stehen auf den Höfen und können nicht verkauft werden. Fahrzeuge, die der Händler bezahlt oder finanziert hat, stellen nun enorme Belastungen für viele Betriebe dar. Hier muss sich schleunigst etwas tun, sonst hat der Staat durch die Verbote die Betriebe auf dem Gewissen.“

Insgesamt sei die Auslastung in vielen Betrieben noch niedriger als vor der Krise, aber langsam erholt sich die Nachfrage. „Wir lernen alle, mit der schwierigen Lage im Alltag umzugehen und tasten uns langsam vor“, sagte Obermeister Schmalz Kfz-Handel leidet Besonders der Kfz-Handel leidet unter dem Verkaufsverbot.

„Viele Autos stehen auf den Höfen und können nicht verkauft werden. Fahrzeuge, die der Händler bezahlt oder finanziert hat, stellen nun enorme Belastungen für viele Betriebe dar“, weist Schmalz auf die Not der Betriebe hin. „Hier muss sich schleunigst etwas tun, sonst hat der Staat durch die Verbote die Betriebe auf dem Gewissen“, meinte der Obermeister.

Zudem würde von vielen Autohändlern nicht verstanden, warum ein Auto nicht verkauft werden darf, aber ein Gartencenter Blumen und Pflanzen verkaufen darf. Hier werde mit zweierlei Maß gemessen. Alternativ schlägt Schmalz Übergangslösungen vor, die Handlungsspielräume für Betriebe eröffnen.

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