Schwalm-Eder-Kreis: Kreisfeuerwehrverband stellt Image-Film vor

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Die Film-Crew bei der Premiere (v.li.): Oliver Sohl, Lars Völske, Tanja Völske, Lars Iffert, Michael Mengel, Yvonne Völske, Gordon Dumeier und Bernd Völske.

„Rotes Auto statt roter Teppich“ hieß es letzte Woche in Fritzlar am Cine Royal – dort stellen die SEK-Brandschützer ihren neuen 15-minütigen Image-Film vor.

Fritzlar. Großeinsatz der Feuerwehr im „Cine Royal“ in Fritzlar. Ein Aufgebot von mehr als 100 Einsatzkräften bahnte sich den Weg in den Kinosaal, denn die Leinwand brannte lichterloh. Doch statt mit Helm, Atemschutzgerät und Strahlrohr kamen die Brandschützer im schmucken Dienstanzug und mit Popcorn „bewaffnet“ an den Einsatzort – zudem wurden sie von zahlreichen „Schaulustigen“ begleitet.

Des Rätsels Lösung: Etwa 180 Gäste hatten sich dort eingefunden, um der Premiere des Films „Die Feuerwehr“ beizuwohnen. Dieser war im Auftrag des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Fritzlar-Homberg produziert worden, deshalb lud auch nicht der rote Teppich, sondern ein großes Löschfahrzeug vor dem Eingang ins Lichtspielhaus ein.

Bildergalerie von der Vorstellung des neuen Feuerwehr Image-Films in Fritzlar

 © Köster
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„Es war einmal – so fangen nicht nur Märchen an“, blickte Vorsitzender Dieter Ide auf die Idee für das Projekt zurück, aus der in knapp zwei Jahren dieser Image-Film entstanden sei. Gemeinsam mit Filmemacher Michael Mengel, sowie dessen Assistenten Lars und Tanja Prager, hatte das „Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ der Feuerwehr Gudensberg einen bemerkenswerten Kurzfilm gedreht. „Feuerwehr ist mehr als Retten-Löschen-Bergen-Schützen“, machte Bernd Völske, der sich für die Koordination der Dreharbeiten verantwortlich zeichnete, den Tenor des Streifens deutlich.

Einsatz mit Happy End

Dann wurde es dunkel im Saal und die spannende Geschichte nahm ihren Lauf: Der fünfjährige Jannis liegt in seinem Bett, als plötzlich der Rauchmelder piept und er dichten Qualm im Flur bemerkt. Schnell versteckt sich das Kind im Schrank und hofft auf Hilfe. Draußen auf der Straße erschnüffelt Hund „Bonny“ die Gefahr, darauf wählt sein Frauchen den Notruf 112. Jetzt geht alles ganz schnell: Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr rückt aus, unter Atemschutz dringen die Brandschützer ins Haus ein, retten den kleinen Jungen und übergeben ihn an seine dankbare Mutter, die ihn überglücklich in die Arme schließt.

Zwischen die dramatischen Szenen des Rettungseinsatzes hatten die Filmemacher immer wieder Sequenzen eingebaut, in denen sich Feuerwehrmann Gordon Dumeier Gedanken über das gesamte Aufgabenspektrum der Feuerwehr macht. Brandschutzerziehung in der Schule, Ausbildung der Atemschutzgeräteträger, Wettkämpfe der Jugendfeuerwehr, Gefahrgutunfälle, Sicherheit durch gut gewartetes Einsatzgerät oder auch die Alters- und Ehrenabteilung gingen ihm auf der Fahrt zum Einsatzort durch den Kopf. Am Ende des 15-minütigen Doku-Thrillers wurde die Film-Crew vom begeisterten Publikum mit einem kräftigen Applaus belohnt.

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