Schwelbrand in einer Gudensberger Firma: Halle evakuiert

1 von 3
Ein Trupp bringt weitere Teile der Filter aus dem Gebäude.
2 von 3
Erste Erkundung durch einen Trupp vor Ort.
3 von 3
Ablöschen der Filter vor dem Gebäude.

Insgesamt fünf Einsatzfahrzeuge und 35 Einsatzkräfte waren bei einem Brand in einer Gudensberger Firma im Einsatz. Aufgrund des starken Rauches war ein Einsatz ohne Atemschutz nicht möglich.

Gudensberg. Am späten Mittwochnachmittag wurden die Feuerwehren der Stadt Gudensberg zu einem Schwelbrand in einer Gudensberger Firma alarmiert.

Aus bisher nicht bekannten Gründen war in einer Filteranlage der zentralen Rauchabzugseinrichtung ein Schwelbrand entstanden. Die Erkundung ergab, dass aus der Filteranlage brennende Teile fielen. Außerdem konnte mit der Wärmebildkamera festgestellt werden, dass innerhalb der Anlage stark erhöhte Temperaturen herrschten.

Der Einsatzleiter veranlasste, dass alle Firmenangehörigen die Halle umgehend zu verlassen hatten. Zwischenzeitlich hatte die Verrauchung in der Halle sehr stark zugenommen. Ein Einsatz ohne Atemschutz war nicht mehr möglich. Die Trupps konnten die Filteranlage nur mit entsprechendem Werkzeug öffnen. Dabei musste sehr vorsichtig gearbeitet werden. Denn sobald die Abdeckung einen Spalt geöffnet wurde, kam dem eingesetzten Trupp eine Stichflamme entgegen.

Das Feuer wurde dann mit Hilfe eines CO²- und eines Pulverlöschers bekämpft und „klein“ gehalten. Wegen der enormen Hitze im Innern der Anlage wurde bewusst kein Wasser eingesetzt. Erst nachdem die Anlage geöffnet und die Filter herausgenommen werden konnten, wurden sie im Gebäude kurz mit Wasser abgelöscht. Insgesamt mussten bei diesem Einsatz acht Einsatzkräfte unter Atemschutz eingesetzt werden.

Nach circa einer Stunde konnte Feuer unter Kontrolle beziehungsweise aus gemeldet werden. Die Hallen wurden mit zwei Lüftern belüftet. Ende des Einsatzes erst kurz nach 20 Uhr. Die Feuerwehren der Stadt Gudensberg waren mit fünf Einsatzfahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Gudensberger Feuerwehrmann Jörn Althans ist auch ein begnadeter Modellbauer

Rund 700 Stunden hat der 43-Jährige in den Nachbau der neuen Gudensberger Feuerwache investiert.
Gudensberger Feuerwehrmann Jörn Althans ist auch ein begnadeter Modellbauer

Laut und hart gegen den Krebs: Benefizkonzert mit Rockhead für Schallerfriseurin Sela

Nachdem bekannt wurde, dass die 22-jährige Äthiopierin an Brustkrebs erkrankt ist, solidarisieren sich viele aus der Region mit der Schallerfriseure-Auszubildenden.
Laut und hart gegen den Krebs: Benefizkonzert mit Rockhead für Schallerfriseurin Sela

Hospital zum Heiligen Geist stellt sich für die Zukunft auf

Fritzlarer Krankenhaus will bis 2025 über 18 Millionen Euro investieren.
Hospital zum Heiligen Geist stellt sich für die Zukunft auf

Tanja Dittmar führt jetzt als Kreisbrandinspektorin die Geschicke der Feuerwehren im Kreis

Endlich geschafft: Landrat Winfried Becker konnte Tanja Dittmar als neue Kreisbrandinspektorin vorstellen. Dittmar hatte dieselbe Position vorher im Kreis …
Tanja Dittmar führt jetzt als Kreisbrandinspektorin die Geschicke der Feuerwehren im Kreis

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.