Schwelbrand in einer Gudensberger Firma: Halle evakuiert

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Ein Trupp bringt weitere Teile der Filter aus dem Gebäude.
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Erste Erkundung durch einen Trupp vor Ort.
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Ablöschen der Filter vor dem Gebäude.

Insgesamt fünf Einsatzfahrzeuge und 35 Einsatzkräfte waren bei einem Brand in einer Gudensberger Firma im Einsatz. Aufgrund des starken Rauches war ein Einsatz ohne Atemschutz nicht möglich.

Gudensberg. Am späten Mittwochnachmittag wurden die Feuerwehren der Stadt Gudensberg zu einem Schwelbrand in einer Gudensberger Firma alarmiert.

Aus bisher nicht bekannten Gründen war in einer Filteranlage der zentralen Rauchabzugseinrichtung ein Schwelbrand entstanden. Die Erkundung ergab, dass aus der Filteranlage brennende Teile fielen. Außerdem konnte mit der Wärmebildkamera festgestellt werden, dass innerhalb der Anlage stark erhöhte Temperaturen herrschten.

Der Einsatzleiter veranlasste, dass alle Firmenangehörigen die Halle umgehend zu verlassen hatten. Zwischenzeitlich hatte die Verrauchung in der Halle sehr stark zugenommen. Ein Einsatz ohne Atemschutz war nicht mehr möglich. Die Trupps konnten die Filteranlage nur mit entsprechendem Werkzeug öffnen. Dabei musste sehr vorsichtig gearbeitet werden. Denn sobald die Abdeckung einen Spalt geöffnet wurde, kam dem eingesetzten Trupp eine Stichflamme entgegen.

Das Feuer wurde dann mit Hilfe eines CO²- und eines Pulverlöschers bekämpft und „klein“ gehalten. Wegen der enormen Hitze im Innern der Anlage wurde bewusst kein Wasser eingesetzt. Erst nachdem die Anlage geöffnet und die Filter herausgenommen werden konnten, wurden sie im Gebäude kurz mit Wasser abgelöscht. Insgesamt mussten bei diesem Einsatz acht Einsatzkräfte unter Atemschutz eingesetzt werden.

Nach circa einer Stunde konnte Feuer unter Kontrolle beziehungsweise aus gemeldet werden. Die Hallen wurden mit zwei Lüftern belüftet. Ende des Einsatzes erst kurz nach 20 Uhr. Die Feuerwehren der Stadt Gudensberg waren mit fünf Einsatzfahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.

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