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Kreisjugendfeuerwehr: Streit zwischen Hoffmann und Fritzlars Bürgermeister Spogat beigelegt.

Fritzlar/Schwalm-Eder. Der Streit zwischen Kreisjugendfeuerwehrwart Heiko Hoffmann und Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat ist beigelegt. Das ist das Resultat eines Gesprächs, das am gestrigen Mittwoch stattfand. Hoffmann hatte Spogat vorgeworfen, "Die Kreisjugendfeuerwehr vor die Tür gesetzt" zu haben (lokalo24.de berichtete).

Es ging darum, dass die Kreisjugendfeuerwehr am 13. Juni 2015 auf dem Fritzlarer Festplatz ihren 50. Geburtstag feiern wollte... mit einem Zeltlager. Weil nun aber das Bundesverteidigungsministerium an diesem Tag den "Tag der Bundeswehr" veranstalten möchte und dafür auch die Fritzlarer Kaserne vorgesehen ist, sagte Spogat der Kreisjugendfeuerwehr ab. "Angesichts von mehreren zehntausend Besuchern beim Tag der Bundeswehr einerseits und zwischen 1.000 und 2.000 Gästen beim Jubiläum der Kreisjugendfeuerwehr andererseits wäre die Sicherheit nicht mehr gewährleistet gewesen – bei keiner der beiden Veranstaltungen", so Spogat.

Hoffmann hatte sich und "seine" Kreisjugendfeuerwehr ausgebootet gefühlt und hatte schwere Vorwürfe gegen Spogat erhoben. Der hatte sich seinerseits gegen diese Vorwürfe gewehrt und von teilweise ungeheuerlichen Unterstellungen gesprochen. Jetzt setzte man sich gemeinsam an einen Tisch, um das Problem sachlich aufzuarbeiten und die Diskussion zu entemotionalisieren.

In einer Viererrunde – Dieter Ide, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, sowie dessen Stellvertreter Björn Nöchel, saßen mit am Tisch, – zeigten beide Seiten Verständnis für die jeweilige Position des anderen. Man war sich einig, dass die Gründe für die Absage nachvollziehbar sind und dass mit dem Ausweichen der Kreisjugendfeuerwehr nach Gudensberg eine gute Lösung gefunden worden sei.

Abschließend sicherte Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat den Vertretern des Kreisfeuerwehrverbandes sowie der Kreisjugendfeuerwehr für die Zukunft weiterhin die Unterstützung seitens der Stadt Fritzlar zu.

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