Lkw krachte in Kleintransporter: Schwerer Verkehrsunfall auf der A 7 zwischen Homberg und Malsfeld

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Ein Lkw ist auf der A7 zwischen Homberg und Malsfeld in den Transporter der Autobahnmeisterei gekracht.

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Mittwochmittag auf der A 7 zwischen Malsfeld und Homberg sind drei Männer zum Teil schwer verletzt worden. Ein Lkw krachte in einen Kleintransporter der Autobahnmeisterei.

Homberg/Malsfeld. 60.000 Euro Schaden, drei Verletzte, einer davon schwer – so lautet die traurige Bilanz eines schweren Unfalls am Mittwochmittag auf der A 7 zwischen Malsfeld und Homberg.

Nach Angaben der Autobahnpolizei Baunatal krachte ein Lkw in Fahrtrichtung Kassel auf dem Standstreifen in einen Kleintransporter der Autobahnmeisterei Baunatal.

Am Steuer des Sattelzugs saß ein 65-Jähriger aus dem Landkreis Coburg (Bayern). Er war aus noch ungeklärter Ursache etwa 300 Meter vor der Anschlussstelle Malsfeld nach rechts von der Fahrbahn auf den Standstreifen abgekommen und erfasste dort den mit drei Männern besetzten Kleintransporter. Anschließend durchbrach der Sattelzug die Leitplanke und blieb in einem Graben liegen.

Lkw-Fahrer muss sich wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten

„Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an“, erklärt Polizepressesprecher Matthias Mänz auf Nachfrage unserer Zeitung. Zur weiteren Klärung müssten noch Unfallzeugen gehört werden, der Fahrtenschreiber ausgelesen und der Lkw-Fahrer selbst, der unverletzt blieb, vernommen werden. Gegen ihn wurde auch ein Strafverfahren eingeleitet.

„Der Lkw-Fahrer muss sich wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten“, sagt Mänz. Fest stehe, dass der Transporter der Autobahnmeisterei nach Vorschrift abgesichert gewesen sei.

Der 55-jährige Fahrer des Kleintransporters soll noch beobachtet haben, wie der Sattelzug auf den Standstreifen geriet und versuchte noch vergeblich zu beschleunigen, um den Aufprall zu verhindert. Der mit 24 Tonnen Papierrollen beladene 40-Tonner krachte auf das Heck des Fiat Ducato. Dabei wurde der 55-jährige Fahrer des Kleintransporters schwer verletzt.

18-Jähriger erlitt glücklicherweise doch nur leichte Verletzungen

„Der Fahrer schwebte jedoch zu keiner Zeit in Lebensgefahr“, erklärt der Polizeipressesprecher. Der 65-jährige Beifahrer erlitt leichte Verletzungen.

Glück im Unglück hatte der 18-jährige Insasse auf der Rückbank. Er war zunächst mit dem Verdacht auf schwere innere Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen worden. „Eingehende Untersuchungen ergaben zum Glück, dass die Verletzungen doch nur leicht waren. So konnte der 18-Jährige schon am Mittwoch das Krankenhaus wieder verlassen“, so Mänz.

Fotos vom schweren Unfall auf der A 7 zwischen Malsfeld und Homberg

 © Hessennews TV
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Die Autobahn musste aufgrund der Rettungsarbeiten und wegen der Landung des Rettungshubschraubers zunächst voll gesperrt werden. Die Bergung des Sattelschleppers zog sich bis in die späten Abendstunden. „Da auch noch Diesel aus dem Lkw ausgetreten war, dauerten die Bergungsarbeiten schließlich bis 22.20 Uhr“, sagt der Pressesprecher.

Unfall am Stauende

Gegen 20.20 Uhr war es am Ende des zu diesem Zeitpunkt herrschenden etwa 8,5 Kilometer langen Staus, kurz hinter der Anschlussstelle Homberg, zudem zu einem Auffahrunfall gekommen.

Ein 28-Jähriger aus München hatte in seinem Audi A 3 bei hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen das Stauende hinter einer Kurve zu spät bemerkt und war beim Abbremsen ins Schleudern geraten. Er krachte mit seinem Wagen zunächst in das Heck eines bereits auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stillstand gekommenen Peugeot 306 und anschließend in die linke Seite eines Lkw-Anhängers auf dem rechten Fahrstreifen.

Dabei zog sich der 28-Jährige Verletzungen zu, die nach ersten Erkenntnissen nicht schwerwiegender sind. Er wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden anderen Fahrer blieben unverletzt.

Alle drei Fahrzeuge waren durch den Unfall erheblich beschädigt worden und mussten abgeschleppt werden. Am Audi war Totalschaden entstanden, die Gesamtsachschadenshöhe an allen Fahrzeugen schätzen die Beamten auf 30.000 Euro. 

Wegen der Bergungsarbeiten kam es auch hier zu Sperrungen und weiteren Verkehrsbehinderungen. Um 22 Uhr musste die Autobahn in Richtung Norden an dieser Stelle ebenfalls für rund 15 Minuten voll gesperrt werden.

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