Sechs neue Defibrillatoren in Homberg

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Sechs Defibrillatoren können an unterschiedlichen Standorten Hombergs im Notfall künftig Leben retten.

Defibrillatoren werden immer häufiger an öffentlichen Orten bereitgestellt. So nun auch in Homberg.

Homberg. Er kann lebensrettend sein und gehört schon in vielen öffentlichen Einrichtungen zum Standard.

Die Rede ist von einem Defibrillator. Dieser kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Fibrillation) oder ventrikuläre Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern beenden (Kardioversion).

Lebensretter immer häufiger an öffentlichen Orten

Defibrillatoren gehören auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notaufnahmen, sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes zum Inventar. Seit den 1990er-Jahren werden Defibrillatoren in Form automatisierter externer Defibrillatoren auch zunehmend in öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und anderen Orten für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt. Ein Defibrillator verbessert die Chancen einer erfolgreichen Herz-Lungen-Wiederbelebung, kann sie aber nicht ersetzen.

Bei 85 Prozent aller plötzlichen Herztode liegt anfangs ein Kammerflimmern vor. Ein Defibrillator kann diese elektrisch kreisende, todbringende Erregung im Herzen durch gleichzeitige Stimulation von mindestens 70 Prozent aller Herzmuskelzellen unterbrechen und Leben retten. Das Stadtparlament entschied 2017 in Zusammenarbeit mit der Homberger Rettungswache des Roten Kreuzes sechs Defibrillatoren im Wert von 10.000 Euro anzuschaffen. Das Geld wurde im Haushalt 2018 eingeplant und die Defibrillatoren wurden jetzt im FC Stadion, in der Stadthalle, in der Kläranlage, in den Technischen Betrieben, im Jugendzentrum (mobil einsetzbar bei Veranstaltungen) und im saisonalen Wechsel in beiden Bädern installiert.

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