Sieben Fahrzeuge beteiligt: Zwei Unfälle auf der A7

Zwei Unfälle mit vier Leichtverletzten und einer Schwerletzten auf der BAB 7 zwischen AS Guxhagen und AS Melsungen

Update:Zu einem Auffahrunfall von vier Pkw auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Guxhagen und Melsungen wurde die Guxhagener Wehr alarmiert. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden mittels Bindemittel abgestreut, eingekehrt und aufgenommen. Die Batterien an den Fahrzeugen wurden abgeklemmt. Noch bei den Aufräumumgsarbeiten musste die Wehr zu einem weiteren Unfall.

Zu einem weiteren Auffahrunfall am Stauende der A 7 zwischen den Anschlussstellen Guxhagen und Melsungen wurde die Guxhagener Wehr alarmiert. Nach Absicherung der Einsatzstelle kümmerte man sich mit um die Erstversorgung der Verletzten. Auch hier mussten ausgelaufene Betriebsstoffe abgestreut, eingekehrt und wieder aufgenommen werden. Die Batterien an den Fahrzeugen wurden ebenfalls abgeklemmt. Des Weiteren leuchtete man die Einsatzstelle aus, da ein Sachverständiger den Unfallhergang rekonstruierte. Die Feuerwehr Guxhagen war unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Markus Brandenstein mit 15 Einsatzkräften vor Ort.

Bilder:

Schwalm-Eder. Der erste Verkehrsunfall mit vier Unfallbeteiligten ereignete sich gegen 19.20 Uhr auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Guxhagen und Melsungen in Richtung Süden. Zu dieser Zeit herrschte zähflüssiger bis stockender Verkehr in deren Verlauf ein 54-jähriger Fahrzeugführer aus Neumarkt in der Oberpfalz seinen Pkw bis zum Stillstand abbremsen musste. Der nachfolgende 20-jährige Fahrer aus Niederaula erkannte die Situation zu spät und fuhr in das Heck seines Vordermannes.

Der gleiche Unfallhergang ergab sich mit den zwei folgenden Pkw. Alle Fahrzeuge befuhren den linken von drei Fahrstreifen. In einem Fahrzeug, das von einer 32-Jährigen aus Garbsen gesteuert wurde, gab es drei leicht verletzte Personen, die in einem Krankenhaus in Melsungen ambulant behandelt wurden. Es handelte sich hier um die Fahrerin, ihren 32-jährigen Ehemann und einen 30-jährigen Verwandten aus Garbsen. Der Gesamtsachschaden wird auf 47.000 Euro beziffert.

Gege, 20.20 Uhr ereignete sich am Ende des Rückstaus auf dem linken von drei Fahrstreifen, etwa in Höhe Parkplatz Markwald, ein Folgeunfall mit drei beteiligten Pkw. Ein 66-jähriger Pkw-Fahrer aus Schwalmstadt hatte das Stauende übersehen und prallte mit hoher Geschwindigkeit auf einen stehenden Pkw, der wiederum auf den davorstehenden Pkw geschoben wurde. Der Fahrer aus Schwalmstadt verließ nach ambulanter Behandlung das Kasseler Krankenhaus. Seine 63-jährige Ehefrau, die auf dem Beifahrersitz saß, erlitt schwerere Verletzung und wurde stationär im Klinikum Kassel aufgenommen. Ob die Verletzungen lebensbedrohlich sind, kann die Polizei nicht sagen. Die Insassen der anderen zwei Pkw blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

Nachdem der eingesetzte Gutachter seine ersten Ermittlungen abgeschlossen hatte, konnte die Autobahn wieder gegen Mitternacht freigegeben werden. An der Unfallstelle waren mehrere Rettungskräfte, zwei Notärzte, die Feuerwehr, die Autobahnmeisterei Baunatal und Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal eingesetzt. Walter Weber Erster Polizeihauptkommissar

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