Siebtes Young- und Oldtimer Treffen in Fritzlar

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Oldtimer, Oldies, Oldtimerfreunde Fritzlar, alte Autos, Auto, 7. Treffen der Oldtimerfreunde Fritzlar auf dem Gelände der Firma Strahltechnik Fritzlar Bu: Wer sein Auto liebt, der schiebt: Dieser über 80 Jahre alte Opel P4 braucht ein wenig Starthilfe.

Der Platz am Gewerbering in Fritzlar wurde eng am Wochenende, denn: Zum siebten Young- und Oldtimer Treffen kamen zahlreiche Auto-Freunde.

Fritzlar. Angesichts der düsteren Wetterprognose wollten einige ihre Schätzchen gar nicht erst aus der Garage holen, doch die Mutigen machten sich trotzdem auf den Weg nach Fritzlar. Bereits zum siebten Mal hatten die Oldtimerfreunde Fritzlar zum Treffen am Gewerbering eingeladen und trotz der erweiterten Ausstellungsfläche wurde es im Laufe des Tages eng auf dem Platz."Es sind in diesem Jahr mehr als 150 Fahrzeuge", so die Einschätzung von Organisator Gerd Ecklmeier – genauer konnte er es nicht beziffern, da ein ständiges Kommen und Gehen herrschte. Amerikanische Straßenkreuzer und italienische Kleinwagen gehörten ebenso zum Bild, wie die ganze Bandbreite des deutschen Fahrzeugbaus der vergangenen 80 Jahre.Ausgenommen waren lediglich Autos, die nach 1995 gebaut wurden, denn erst mit 20 wird man Young- und mit 30 offiziell Oldtimer.

Für Stefan Lutrops Audi 75 L war diese Hürde kein Problem, das rote Schmuckstück mit den vier Ringen auf dem Kühlergrill verließ das Werk in Ingolstadt bereits Anfang der 70er Jahre. Ebenso schön anzusehen war der Mercedes 230 SL von Olaf Sauer, "als ich ihn bekam, befand er sich im Zustand fünf", sagte er über die einstmals marode Karosse.

Applaus für die Schätzchen

Eine besondere Freude für Fans französischer Klassiker war der Citroën DS 21 Cabrio von Volkhard Wegner - von dieser "Göttin" gibt es weltweit etwa 450 Exemplare, auf deutschen Straßen ist sie entsprechend rar. Ganz in Schwarz kam der Tatra 603 von Peter Schüler aus Bad Emstal daher, die Luxuslimousine stammt aus der ehemaligen Tschechoslowakei und wird von einem luftgekühlten Achtzylinder im Heck des Fahrzeugs angetrieben.Audis, Opel Kadetts und Mercedes aus verschiedenen Jahrzehnten reihten sich jewils nebeneinander und machten die Autoschau zu einem Treffen der Generationen. Am frühen Nachmittag drehten viele Fahrer mit ihren Vehikeln eine Runde um das Gelände und reihten sich sich zur Fahrzeugvorstellung an –Moderator Georg Burkert erläuterte in wenigen Sätzen die Eckdaten des jeweiligen Gefährts. Kleine Zweizylinder und hubraumstarke Modelle gaben sich die Klinke in die Hand, die Zuschauer belohnten alle mit kräftigem Beifall. Der Opel P4 von Gerhard Kahl, Baujahr 1935, war der älteste Veteran, mit acht Fahrzeugen war der Ro 80 Stammtisch Nordhessen der am besten vertretene Club vor Ort.

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