Sonnige Domstadt lockte zum Bummeln

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Fritzlarer Frühlingsfest sorgte wieder für volle Gassen

Fritzlar. Am Sonntag war es wieder so weit, der Fritzlarer Frühlingsmarkt lockte Gäste von nah und fern in die Domstadt, denn die Geschäfte hatten geöffnet und warteten mit dem einen oder anderen Schnäppchen auf die Ausflügler. Am Marktplatz und in den angrenzenden Gassen reihten sich zahlreiche Stände aneinander, sie boten Leckeres, Praktisches oder auch Schönes.

An einer Ecke duftete es nach Osterglocken und anderen Frühblühern, ein paar Meter weiter verbreiteten exklusive Seifen ihr Aroma und auf der gegenüberliegenden Seite lag ein Hauch von Honig in der Luft. Dort offerierten Josefine Janssen und Michael Hohmann echten Ederauen-Honig, darunter eine neue Variante mit Ingwer.

Am meisten überwog jedoch der Duft von leckerem Essen, gerade um die Mittagszeit bildeten sich Schlangen an den zahlreichen „Futterstellen“. Koch Martin vom Lindenhof Lädchen wendete fleißig die Schwenkkartoffeln in der großen Gusspfanne, Helga Hackbarth aus Geismar ließ sich die Kartoffelspiralen der Frielendorfer Frittier-Freunde schmecken und alle anderen hungrigen Mäuler fanden ebenfalls eine delikate Mahlzeit.

Neben der kulinarischen Auswahl gab es selbstverständlich noch einiges mehr zu sehen und zu erleben. Mitten auf dem Marktplatz sorgte der Musikverein Ungedanken für Stimmung, unter anderem brachte er die Besucher beim „Steigerlied“ zum Mitsingen – Musiker Steffen Koch dagegen wechselte regelmäßig seinen Standort, sodass er das Marktgeschehen an vielen Stellen bereicherte.

Bächts Scheune wartete erneut mit Kunst und Handwerk auf, bereits vor dem Eingang konnte man Hans Mittelstädt über die Schulter und auf die Finger schauen, der Hobbykünstler erschuf eine Skulptur aus Ton. Sylvia Denner aus Bad Wildungen arbeitete ebenfalls mit dem gut formbaren Material, auf ihrer Töpferscheibe drehte sie schöne Gebrauchskeramik. Nicole und Elsbeth Weiß aus Spangenberg präsentierten ihr Sortiment an selbstgenähten „Pfieffer Latschen“, dezent chic oder modisch bunt sorgen sie für warme Füße im Haus.

Im Modeatelier von Sonja Glogau trafen sich am frühen Nachmittag Teilnehmer ihres Nähkurses und stellten ihre eigenen Kreationen vor – Barbara Rosenthal demonstrierte beispielsweise, dass „Camouflage“ nicht nur eine Farbe für Soldaten ist.

Noch bis zum frühen Abend nutzten die Gäste das schöne Wetter und schlenderten gemütlich über das Pflaster der Altstadt – eine Reinigungsbürste für den Frühjahrsputz oder das passende Stück für die Oster-Deko fand nebenbei auch noch einen neuen Besitzer.

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