Spezieller brauen: Treysaer Brauerei Haaß investiert über eine Million Euro für neues Sudhaus

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Eckhard Haaß, Geschäftsführer der Privatbrauerei Friedrich Haaß, will mit dem neuen Sudhaus zukünftig auf kleinere Chargen mit Bierspezialitäten setzen.

So können zukünftig nach neuesten Technikstandards kleine Chargen für spezielle Biersorten gebraut werden.

Von VANESSA VON LENGERKEN

Treysa. Die Treysaer Privatbrauerei Friedrich Haaß wird im nächsten Jahr über eine Million Euro in ein neues Sudhaus und ergänzende Technik inves­tieren. Es wird hinten an das alte Sudhaus angebaut. Das Sudhaus ist die erste Produktionsstätte in der Brauerei. In ihm werden Wasser, Malz und Hopfen vermischt – die drei wichtigsten Zutaten zum Bierbrauen.

Grund für den Bau sei laut Geschäftsführer Eckhard Haaß die nicht mehr zeitgemäße Technik im mittlerweile 53 Jahre alten Sudhaus. „Wir hatten die Option überlegt, in das alte Sudhaus zu investieren, aber nehmen lieber die große Lösung und bauen ein neues Sudhaus mit den neuesten Technikstandards.“ Neben dem neuen Sudhaus für 700.000 Euro wird ein weiteres Gebäude für 150.000 Euro angeschlossen. „Des Weiteren müssen rund 200.000 Euro in neue Dampfkessel, Leitungen und die Gaszufuhr investiert werden“, kalkuliert der Geschäftsführer die Baukosten.

Baubeginn ist laut Haaß Ende September 2019. Mit dem Abschluss sei Anfang 2020 zu rechnen. „Während der Übergangsphase wird sowohl das alte, als auch das neue Sudhaus in Betrieb sein, falls Probleme auftreten“, sagt Haaß. „Mit dem neuen Gebäude können wir unseren Energieverbrauch halbieren“, erläutert Haaß die Vorteile des Neubaus. „Außerdem werden wir unsere Kapazitäten verkleinern.“

So können zukünftig statt 7.000 Liter maximal 4.000 Liter gebraut werden. „Das ermöglicht uns flexiblere Braumengen in kleineren Chargen, mit denen wir Spezialbiere anbieten können“, so der Bierbrauer weiter. Das alte Gebäude mit seinen Kupferkesseln soll aber bewahrt und mit seinem nostalgischem Flair als Museum genutzt werden

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