Gespräch mit Bürgermeister Volker Steinmetz: "Felsberg soll enger zusammenrücken"

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Bürgermeister Volker Steinmetz, zu sehen am Schreibtisch im übergangsweise eingerichteten Rathaus in Felsberg mit Ausblick auf die Kommune.

Felsberg steht für Familienfreundlichkeit und Vereine tragen zum besonderen Dorfleben bei.

Felsberg. Volker Steinmetz ist Bürgermeister in der familienfreundlichen Kommune Felsberg. Die HEIMAT NACHRICHTEN haben sich im Rathaus mit Steinmetz getroffen, um über die aktuelle Situation der Stadt zu sprechen und darüber, was in naher Zukunft geplant ist.

Der Wind weht & der Strom fließt

Sechs Windkrafträder stehen seit letztem Jahr in einem Felsberger Windpark und können rund 15.000 Haushalte mit Strom versorgen. Außerdem befindet sich im Gebiet der Gemeinde eine rekultivierbare Photovoltaikanlage an der Autobahn. „Wenn sich mal in Jahren herausstellen sollte, dass Photovoltaik veraltet ist, kann der gesamte Bereich wieder in den Ursprungszustand versetzt werden – daher rekultivierbar“, erklärt der Rathauschef. Eins der bisher aufgestellten Windräder wurde sogar mit der Option auf Bürgerbeteiligung errichtet. „Dabei konnten sich Bürger an der Errichtung beteiligen und werden ebenso bei den Ausschüttungen berücksichtigt“, lobt Steinmetz das Verfahren, denn „nur so funktioniert die Energiewende auf dem Land“.

Generationen in Bewegung

Felsberg ist eine Gemeinde mit Stadtteilen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. „Altenburg hat unter 20 Einwohnern und Gensungen über 3.000“, merkt Steinmetz an. Die Auszeichnung des Bundesfamilienministeriums als familienfreundliche Kommune geht dabei auf das Jahr 2003 zurück. Durch den Einsatz und Zusammenhalt der Vereine gab es 2017 das erste Mal das Fest „Generationen in Bewegung“: „Aktuell ist es angedacht, das Fest alle zwei Jahre mit anderen Schwerpunkten und Austragungsorten zu wiederholen. Wenn die über 50 beteiligten Vereine öfter Lust und Elan für das Fest verspüren, bin ich offen für Vorschläge“, ergänzt Steinmetz und weiter, „die Vereine machen das Dorfleben aus.“ Bei dem Fest „Generationen in Bewegung gab es etwa ein Bobbycar-Rennen und der Spaß, nicht die Platzierung, stand im Vordergrund.

Bürgermeister-Sprechstunden

Steinmetz betont: „Im persönlichen Gespräch gibt es oft ganz andere Anregungen als per Mail oder am Telefon. Deshalb sind mir die regelmäßigen Bürgermeistersprechstunden wichtig.“ Auf die erste Stunde, zu der auch Termine vergeben werden, folgt jeweils Zeit, Themen auch in Gruppen zu besprechen, da dort „eine ganz eigene Dynamik“ entstehe. Die Termine für das erste Halbjahr 2018 finden Sie in der Extra Info.

Termine für die Bürgermeistersprechstunden (immer dienstags)

27. Februar, 18 Uhr für Altenbrunslar, Neuenbrunslar, Wolfershausen im DGH Wolfershausen, Wäschepfad 27.

20. März, 19 Uhr für Beuern, Helmshausen, Hesserode, Hilgershausen im DGH Hilgershausen, Raiffeisenstraße 7.

24. April, 18 Uhr für Gensungen, Rhünda in der Gaststätte Gensunger Stuben, Neue Straße 2.

15. Mai, 18 Uhr für Altenburg, Böddiger, Felsberg im Nebenraum des Jugendclubs in Böddiger, Emstalstraße 18.

12. Juni, 18 Uhr für Lohre, Niedervorschütz im DGH Lohre, Zur Krone 4.

19. Juni, 18 Uhr für Heßlar, Melgershausen im DGH Heßlar (Schützenraum), Rückweg 2.

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