Staatssekretär Weinmeister lobt die Städtepartnerschaft  zwischen Borken und dem französischen Méru

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„Fototermin“ vor dem Borkener Bürgerhaus: (v.li.) Gabriele Baar (stellvertretende Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Borken-Méru), Magistratsmitglied Stefan Wiegand, Stadtverordnetenvorsteher Michael Weber, Bärbel Fischbach (städtische Mitarbeiterin), Erster Stadtrat Rudolf Maiwald und Europastaatssekretär Mark Weinmeister.

Seit 1964 unterhält Borken mit der französischen Gemeinde Méru eine Städtepartnerschaft. Der Staatssekretär für Europaangelegenheiten lobte nun die langjährige gute Verbindung der beiden Städte.

Borken. Über Herausforderungen und Erfolge in der Partnerschaftsarbeit hat der hessische Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister am Freitag in Borken mit dem Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins Borken-Méru gesprochen.

„Ausdauer und Ideenreichtum sind gefragt, wenn man eine Städtepartnerschaft über ein halbes Jahrhundert lang lebt und hält“, lobte Weinmeister die Arbeit in Borken. Laut Weinmeister sind die Verantwortlichen – mit dem Vorsitzenden Gerhard Schreiber und dessen Stellvertreterin Gabriele Baar an der Spitze – „wahre Marathonläufer im Dienste Europas“.

„Der Städtepartnerschaftsverein Borken-Méru blickt auf eine 53-jährige Verbindung zurück und schafft es jährlich einen Austausch mit rund 70 Teilnehmern zu organisieren. Da ist Ausdauer gefragt“, so Weinmeister.

Das Engagement wurde bereits mehrmals mit europäischen Auszeichnungen gewürdigt, zuletzt in 2014 mit der Ehrenplakette des Europarats. „Dieser Verein ist ein beispielhafter Netzwerkpartner. Er hat es rechtzeitig erkannt, dass die großen Barrieren mit der Investition in die Sprache überwunden werden können“, betonte Weinmeister.

Bereits 1998 wurden in Verbindung mit der Volkshochschule des Schwalm-Eder-Kreises Sprachkurse in Borken angeboten, um die Konversation in Alltagssituationen der Familien führen zu können.

Seit 1964 Städtepartnerschaft mit Méru

Seit 1964 unterhält die Stadt Borken mit der französischen Gemeinde Méru eine Städtepartnerschaft. Die Gestaltung und Koordination der regelmäßigen kulturellen, gesellschaftlichen und auch der persönlichen Begegnungen wurde im April 1999 in eine Vereinsstruktur übertragen. Damit steht der Verein allen interessierten Bürgern sowie anderen Organisationen offen. Zurzeit hat der Verein rund 100 Mitglieder.

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