Stärke zeigen: Tagung will Frauen auf dem Land ermutigen

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Auch Frauen sollen sich politisch engagieren und gesellschaftliche Ressourcen nutzen. Diese Vorträge, Workshops und Talkrunden zeigen, wie es geht.

Schwalm-Eder. Die schnellen Veränderungen der Lebens- und Arbeitsbedingungen auf dem Land betreffen Frauen in besonderer Weise. Jedoch wird frauenspezifischen Bedürfnissen selten Rechnung getragen. Die Tagung "Frauen Macht im ländlichen Raum" am Samstag, 13. Juni, von 10 bis 16 Uhr in der Hephata-Akademie in Schwalmstadt-Treysa will deshalb Frauen ermutigen, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren. Frauen sollen die Zukunft des ländlichen Raums mitgestalten und eigene Lebensentwürfe kreativ umsetzen.

In Vorträgen, Workshops und einer Gesprächsrunde geht es um die Themen Netzwerbildung, Bürgerengagement, Berufs- und Lebenspalnung sowie Existenzgründung. Dr. Anna Runzheimer vom Hessischen Ministerium für Umweltschutz, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird u.a. einen Fachvortrag zu Potenzialen und Perspektiven speziell für Frauen im ländlichen Raum halten. In einer anschließenden Talkrunde steht das Thema Frauen und Politik auf der Agenda.  Danach haben die Tagungsteilnehmer in den Workshops zu den Themen Qualifizierung und Coaching ("Quo vadis – Wohin führt mein Weg?), Netzwerkbildung ("Klügeln erlaubt"), Existenzgründung ("Ohne Moos nichts los") und demokratischer Beteiligung ("Mach mit") die Möglichkeit, diese Erkenntnisse weiter zu bearbeiten und zu vertiefen. Dabei soll es auch vor allem auch um den Erfahrungsaustausch gehen und neue Wege sichtbar gemacht werden. Das Miteinander steht im Fokus der Veranstaltung.

Die Tagung richtet sich an interessierte Frauen und Männer gleichermaßen, Kinderbetreuung wird angeboten. Tagungsort ist Hephata Hessisches Diakoniezentrum in der Elisabeth-Seitz-Straße 12, in Schwalmstadt-Treysa. Anmeldungen nimmt Trudi Michelsen vom Frauenbüro Schwalm-Eder unter der Telefonnummer 05681-775191 entgegen. Anmeldeschluss ist Freitag, 5. Juni. Es wird ein Kostenbeitrag von fünf Euro erhoben.

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